Beiträge von sansibar

    DWahrscheinlich genau darum, dass keine unzugelassenen Neuwagen in Verkehr kommen, welche nicht über Kia und deren Händlernetz verkauft wurden.

    Das spielt vermutlich eher eine untergeordnete Rolle glaube ich.

    Prinzipiell geht es vermutlich darum, zu verhindern, dass Händler Fahrzeuge auf FAKE-Kunden bestellen, um sie dann als Vorführer zu nutzen oder teurer an echte Kunden weiter zu verkaufen. Dass Kia Deutschland den Namen in der Bestellung mit dem Namen des (ersten) Fahrzeughalters abgleicht, kam ja hier schon ein paar Mal zu Sprache (zumindest laut Gerüchteküche).

    Das kommt theoretisch allen Bestellern zugute: So will KIA sicherstellen, dass nur Fahrzeuge für echte Kunden produziert werden und diese nicht noch länger warten müssen, weil jeder Händler noch 300 Autos auf Halde bestellt hat und die erstmal abgearbeitet werden müssen.


    Die Kehrseite scheint zu sein, dass die Händler zumindest mal nicht begeistert sind, wenn der Wagen nicht auf den Besteller zugelassen werden soll... Kann ich nachvollziehen, nichtsdestotrotz wäre mir keine Vertragsbedinung bekannt, die eine solche Anmeldung auf den Besteller fordert. Wie nun schon mehrfahc erwähnt: Bei Bezahlung geht der Gegenstand in das Eigentum des Bezahlers über und der kann dann damit machen, was er will. Ob der Händler dann von KIA Deutschland anschließend eins auf den Deckel bekommt oder er KIA Deutschland gegenüber darlegen muss, dass der Besteller das Auto initial abgenommen hat (bspw. über den Zahlungsbeleg), ist nicht das Bier des Kunden ;)

    Nur um das nochmal hervorzuheben: Es ist keine Lieferfrist schriftlich(!) vereinbart worden: D.h. die Lieferfrist beträgt 0 Tage, also ist gleich dem Bestelldatum.


    Keine Ahnung, wie der Händler drauf kommt, dass die vier Monate erst mit dem Tag des "in Verzug setzens" starten sollten. Das steht doch so auch nicht in den Vertragsbedingungen geschrieben...

    Im Vertrag ist keine Lieferfrist angegeben, das Feld im Leasingantrag ist leer. Das hat mir der Händler heute auch schriftlich bestätigt.


    Von daher habe ich jetzt "einfach so" gemahnt, damit ich eben in 6-8 Wochen rauskomme (nach Verzugsetzung). Tja, und jetzt hat er mir eben 4 Monate "Verlängerung" gegeben, vermeintlich.

    Wenn gar keine Lieferfrist genannt ist, dann bist du fein raus: Keinen (unverbindlichen) Liefertermin zu nennen bedeutet quasi, dass der Händler SOFORT liefern muss. Bzw. andersrum ausgedrückt: Du hättest ihn theoretisch schon nach den ersten sechs Wochen nach Bestellung in Verzug setzen (und ihm ab dann noch zwei Wochen Zeit zu liefern geben) können.


    Das heißt auch: Selbst wenn der Händler die höhere Gewalt rechtssicher begründen kann (was nicht der Fall sein wird, wie oben schon beschrieben wurde), dann galten die ab deinem Bestelltermin. Also Bestellung im Mai 2022 + 4 Monate höhere Gewalt + 6 Wochen Kulanz: Selbst da sind wir heute schon lange drüber ;)


    Ich würde dem Händler antworten, dass du ihn aufgrund seines Schreibens nun nur noch 14 Tage gibst, das Auto zu liefern und du dann bei Nichterfüllung zurücktreten wirst. Sag ihm, wenn er das so nicht akzeptiert, gehst du zu deinem Anwalt und reichst die Anwaltskosten entsprechend an deinen Händler weiter.



    Zur Sicherheit: Ich bin kein Anwalt und habe keine Rechtsausbildung o.ä., aber mein Rechtsverständnis wäre so, dass der Händler hier auf gut Glück mit sehr fragwürdigen Methoden versucht, dich an deinen Vertrag zu binden.

    Lass den Kopf nicht hängen. Das klingt eigentlich eher danach, dass du vorher einen grünen Status ohne VIN hattest, und der, wie bei vielen anderen, kurz vor dem Erhalt der VIN nochmal auf rot (=unbestimmt) umgesprungen ist. Es muss nicht so sein, aber bei einigen war das bisher immer der letzte Vorbote vor der VIN, oft nur bis 10, 14 Tage davor.

    In dem Fall trifft das vermutlich leider nicht zu: Mehrere Besteller hatten ebenfalls im Januar letzten Jahres bei meinauto.de bestellt und die gleiche Info wie AP78 erhalten: Einige davon haben daraufhin das Autohaus direkt kontaktiert, die Antwort war: Keine E-Nummer, keine geplantes Produktionsdatum, keine Vin, alles Rot (wie bei so vielen anderen auch)…

    Die Info von meinauto.de wurde vermutlich automatisch an alle Januar2022-Bestemler verschickt, da das unverbindliche Lieferdatum März 2023 nun überschritten wurde und kein neues Datum vorliegt.


    AP78 Es gibt hier auch einen Thread bzgl. der Erfahrungen mit meinauto, dort findest du mehr Details dazu.

    Bin ich ganz bei Dir, die Konkurrenz schläft nicht und der Hype um den EV6 ebbt sehr stark ab!

    Naja, um mal ehrlich zu sein ebbt der Hype gerade für alles ab, was viel Geld kostet: Dazu gehören z.B. Immobilien, aber genauso auch Autos, insbesondere Neuwagen. Die hohe Inflation und ~4% Zinsen sind halt doch etwas anderes als das billige Geld (von der Bank), an das man sich die letzten Jahre gewöhnt hat...

    Ein Jahr lang überhaupt keine Info, als ich dann fristgerecht den Lieferverzug angemahnt habe und eine Frist gesetzt hatte, bekam ich von der Geschäftsleitung einen Brief, dass die Fristen aufgrund höherer Gewalt (Ukraine-Krieg, Halbleiterkrise) um vier Monate verlängert seien.

    Moment: Du hast einen unverbindlichen Liefertermin im Vertrag stehen, der ist verstrichen und das Autohaus hat dir nun per Schreiben verkündet, dass sie den Termin einseitig einfach mal um vier Monate verschieben? =O

    Das ist definitiv nicht rechtens und im höchsten Maß unseriös. Ab zum Anwalt (was du ja bereits getan hast) und denen die Anwaltskosten zusätzlich in Rechnung stellen.

    Zusätzlich würde ich versuchen deine eigenen Aufwände (wie z.B. Zeitaufwand für Konsultation Anwalt usw.) zusätzlich einzufordern…


    Ich bin tatsächlich etwas schockiert, dass es so unseriöse Händler gibt, die so etwas versuchen.


    Welches Autohaus ist denn das, wenn ich fragen darf?