Beiträge von sansibar

    Gerade eben habe ich mit der My Renault Hotline telefoniert - mit interessanten Ergebnissen:

    • Der Mobilize Charge Pass ist definitiv auch für Nicht-Renault Fahrer erhältlich.
    • Bei der Bestellung der Karte und der Eingabe der Kreditkarten-Daten erst mal den Basic-Tarif buchen, da die € 4,99 Monatsgebühr beim Intense-Tarif direkt ab Bestellung losgeht, und man also schon zahlen muss, bevor ggf. die Karte geliefert wurde.
    • Wenn die Bestellung in der App nicht klappt, könnte man auch bei einem Renault-Händler nachfragen, ob er eine Charge Pass Karte auf Lager hat (!!). Die Karte muss dann aber noch in der App aktiviert werden, was jedoch beim Status der App auf meinem Smartphone gehen müsste.
    • Der Intense-Tarif lässt sich mit monatlicher Kündigungsfrist an- und abbestellen.
    • Die My Renault App läuft nur auf Android-Versionen > 9.
    • Ich habe bei der Hotline eine Fallticket-Nr. erhalten und kann gezielt zum Stand der Problembehebung nachfragen - werde kommende Woche wieder berichten.

    Nicht viel neues dabei, was nicht im Ladekarten-Thread nicht schon mal genannt worden wäre - aber gut zusammengefasst :thumbup:

    Haben Sie denn auch gesagt, wann denn eine Bestellung der Ladekarten wieder geht (denn das ist ja eigentlich das Thema hier). ;)

    Gibt ja noch die ICCU-Problematik, von der man nicht weiß, ob sie einen trifft. Allein dafür habe ich die 50 Euro für den Booster investiert. Nebenbei kann er auch mein Handy laden.


    Aber eine neue Batterie würde ich auch empfehlen. Bei uns wars ja ähnlich (Symptome), habe geladen, war nach 3 Stunden "voll" - mit 5A. Das kann nicht sein, also raus damit.

    Wenn deine ICCU hopps geht und der 12V Akku dadurch nicht mehr geladen wird, dann hilft dir der Booster doch aber auch nichts!? Da kannst du dann vielleicht ein-, zweimal das Auto "starten", aber sobald du den Booster abklemmst, "stirbt" das Auto sofort wieder den "12V Batterie ist leer und wird auch nicht geladen"-Tod.

    (Nur zur Sicherheit, falls du auf die Idee kommst mit der Power des Boosters dann weiter zu fahren: Lass es! Das kleine Ding bringt dich höchstens ein paar wenige Km weit, bevor die Mini-Batterie leer ist)

    Jetzt überlege ich mir einen Booster sowie ein Batterieladegerät zuzulegen.

    Mein Tipp (bzw. Meinung): Spar dir das und leg das Geld lieber in eine neue gescheite 12V-Batterie (Varta/Banner) an - ich vermute stark, dass die in den nächsten Wochen/Monaten eh ausgetauscht werden muss, egal wie oft du sie lädst und boosterst... Und bei der neuen Batterie sind Lader und Booster - zumindest meiner Meinung nach - eher nur noch nice to have ;)

    Wie lange musstet ihr warten, bis die Sensoren erkannt wurden? Ich lese hier im Forum alles zwischen 2 min und 300 km!

    Und kommt der gleiche Spaß dann wieder, wenn die Sommerräder draufkommen?

    Irgendwelche Tipps?

    Bei mir war es weniger eine Frage der Dauer, sondern mehr der Geschwindigkeit: Ich muss nach jedem Reifenwechsel einmal kurz schneller als 70 oder 80km/h fahren, dann werden die Sensoren kurz danach erkannt.

    Aber bei deinen 40 gefahrenen Km warst du ja sicher auch mal über der Geschwindigkeit, oder? Bei mir hat das bisher immer geklappt.

    Ich lese von Ladesäulen im EU-Ausland, die nicht ausschließlich nach geladenen kWh, sondern nach kWh und der dabei abgelaufenen Zeit abrechnen. Weiß jemand, ob es dafür eine App gibt, mit der man vor Ort an einer Ladesäule den voraussichtlichen äquivalenten kWh-Preis errechnen kann? Wenn's vor Ort schnell gehen soll, wsäre eine solche App durchaus hilfreich.

    Ich überschlage das meist im Kopf (bzw. ebenso mit der magischen Taschenrechner-App): Unter sehr guten Bedingungen und am richtigen Lader, bekommst du (bis ca. 80% SOC) ca. 3 kWh pro Minute in den EV6.

    Wenn der Minutenpreis nun z.B. 70 Cent ist, musst du den einfach durch 3 teilen und du hast deinen kWh-Preis, hier im Beispiel ca. 23,3 Cent pro kWh.

    Falls noch ein zusätzlicher kWh-Preis aufgerufen wird, musst du den halt dann noch dazu addieren.

    Und dennoch, wenn man ein Ladegerät hat, sollte man die Batterie vor einbau einfach voll laden. Es entstehen exakt NULL Nachteile. Mein Ladegerät habe ich durch meinen BMW. Obwohl es ein Diesel ist, die batterie wird durch das Lademanagement immer nur gerade so am Leben gehalten, auch wenn man 3 Stunden am Stück fährt... Alle 3 Monate Motorhaube auf und Ladegerät dran, fertig... So handhabe ich das bei allen Autos. Seit dem nicht EINE neue Batterie gekauft.

    Ich wiederhole meine Frage, weil ich es nicht verstehe: Wieso soll deine Batterie durch die 14,4V deines externen Ladegeräts „voller“ oder „besser“ geladen werden, als durch die 14,4V deiner Lima bzw. ICCU? :/

    Wenn du nicht enorm viele Kurzstrecken gefahren bist und/oder das Auto öfter wochenlange Standzeiten hatte, dürfte deine lange Batterielebensdauer eher andere Gründe haben, als die zusätzlichen (meiner Meinung nach unnötigen) Zwischenladungen am externen Lader…

    Ich traue keiner ICCU und Lima der Welt. Einen Bleianker wenigstens ab und zu mal komplett zu laden erhöht die Haltbarkeit enorm

    Ich verstehe: Du lädst also deine Batterie ab und an mal manuell voll, weil du den 14,4V aus der ICCU nicht zutraust deine 12V Batterie vollzubekommen (Spoiler: Die 14,4V aus deinem Lader an der Steckdose sind auch nicht „besser“ ;) ).

    Kann man machen, schaden sollte das jedenfalls nicht (sofern das Auto nicht mit der Batterie verbunden ist während des Ladevorgangs). Stattdessen ab und an mal eine längere Strecke fahren (> 1 Stunde) sollte aber das gleiche bewirken.


    Das hat dann aber nichts mit dem Einbau einer neuen Batterie an sich zu tun oder wie sie oder das Auto sich nach dem Einbau verhält.

    Ne, da muss man nichts anlernen. Allerdings wäre vollladen vor dem Einbau, sofern man einen Lader hat, sehr gut.

    Was bringt es denn die Batterie vorher vollzuladen? :/

    Ich habe schon dutzende Batterien getauscht und davon war nie eine "frisch" vollgeladen - ich kann mir auch nicht vorstellen, wo hier ein Vorteil liegen soll?! Ich könnte mir noch schönreden, dass es eventuell etwas bringen könnte, wenn der Spannungszustand der alten und der neuen Batterie möglichst gleich sind, damit das 12V-BMS nicht so durcheinander kommt, aber auch das spielt eigentlich keine wirkliche Rolle...

    Müsste es die Batterie eigentlich nicht ohne Probleme aushalten, wenn sie eine Zeitlang nicht nachgeladen wird? Schließlich wird die Batterie beim Verbrenner ja auch nicht geladen, wenn der Wagen steht. Ohne, dass man Angst haben muss, dass die Kiste nicht anspringt, wenn sie mal ein paar Tage (oder auch mal ein paar Wochen) nicht bewegt wird.

    Theoretisch hast du damit vollkommen Recht!


    Der Unterschied ist nur:

    Punkt 1: Bei den alten Verbrennern bestand einfach nicht die Möglichkeit, diese mal während der Standzeit einfach so nachzuladen und deshalb hat man hier vermutlich viel Geld in die Architektur und die Softwareprogrammierung gesteckt, so dass am Ende ein möglichst schnell erreichter und optimal tiefer Ruhestrom herauskommt, damit das Auto mehrere Tage/Wochen stehen kann und dann noch anspringt.


    Punkt 2: Bei einem Verbrenner (und noch mehr bei einem Diesel) werden enorme Anforderungen beim (Kalt)Start an eine 12V-Batterie gestellt, hier werden der Batterie aberwitzige Ströme entnommen und es wurde vermutlich mehr darauf geachtet von Anfang an eine gescheite 12V-Batterie zu verbauen.



    Beide Punkte sind beim BEV ein wenig anders:

    Punkt 1: Das Auto kann die 12V-Batterie quasi ständig nachladen, es besteht einfach keine Notwendigkeit seitens des Hersteller, hier viel Aufwand zu betreiben um einen niedrigen Ruhestrom zu erreichen. Ich hatte das mal vor rund einem Jahr gemessen, damals lag der Ruhestrom ab ca. 20-30 Minuten nach Ausschalten (so lange brauch das System um vollständig herunterzufahren!) noch bei ca. 50mA - das ist zwar noch irgendwo innerhalb des Rahmens von Empfehlungen wie hoch der Ruhestrom sein sollte, liegt aber halt am oberen Ende. (Nur um sicher zu gehen: Ich habe den Ruhestrom zu einem späteren Zeitpunkt ab Ausschalten nicht nochmal gemessen, könnte also sein, dass er später auch noch weiter runter geht...)


    Hinzu kommt Punkt 2: Das Starten eines BEV stellt für gängige 12V-Batterien überhaupt keine Herausforderung dar: Hier müssen nur ein paar Steuergeräte hochgefahren werden (genauso wie beim Verbrenner auch) und dann einfach nur ein Relais für die HV Batterie angezogen werden - ein Klacks im wahrsten Sinne des Wortes. Und hier hat sich Kia eventuell(!) ein wenig verkalkuliert und hat eben wegen der geringeren Anforderungen vielleicht ein paar Euro sparen wollen und eben keine so wertige Batterie eingebaut.


    Ich kann mich nur immer wieder wiederholen: Ich habe mir keinen Batteriewächter o.ä. gekauft. Als gelernter Kfz-Elektriker wusste ich, dass die 12V-Batterie nach der ersten Tiefenentladung hin war (7,irgendwas Volt gemessen) und habe mir eine gescheite Marken-(AGM)-Batterie (Banner, Varta, spielte keine Rolle) in der gleichen Größe bestellt und eingebaut: Seit über einem Jahr habe ich damit absolute Ruhe und nie wieder Probleme mit der 12V Batterie gehabt...