zur Frage von Helmut - Stichwort Aufbereitung:
Es findet eine sinnvolle Aufgabenteilung statt. In Bremerhaven wird das Salzwasser runtergewaschen, die Reifen wieder aufgepumpt und der vordere Kennzeichenträger montiert, vorzugsweise mit bis zu 10 Schrauben an extra tiefer Stelle. (Damit spart man sich eine Tieferlegung.)
Wenn der Wagen dann beim Händler ist, kommt die Möwenscheisse runter - dafür Taubenscheisse wieder drauf.
Deshalb kommen die Schutzfolien außen runter damit die Angriffsfläche größer wird für den folgenden Einbrenn-test. Innen wird nur teilweise entfernt, damit die Fettfinger des zukünftigen Besitzers auch was zu tun haben. Für die Endabnahme ist wichtig, das der Wagen unverschlossen im Showroom steht und 120kg-Interessenten die Seitenwangenpolster einer Dauer-Belastungsprobe unterziehen. Nach einer Woche wird die neue Staubschicht trocken mit einem Microfasertuch runtergewischt und final ein 220V Ladekabel für die 800Volt-Technik beigepackt, damit der EV6 schonend in 36 Stunden geladen werden kann. Die Übergabe erfolgt dann mit 5km Restreichweite, damit die Kia Charge Kart an der Ionity säule für 79 Cent /kwh getestet werden kann.
Erfreulich ist, das die Überführungskosten+Aufbereitung trotzdem so günstig sind 
In Einzelfällen kann sich die Auslieferung allerdings verzögern, in dem die KIA Zentrale die Anmeldepapiere (altertümlich: Kfz-Brief) zurückhält - und zwar bei all jenen Händlern die sich renitent verhalten und noch immer ihre Räumlichkeiten mit dem alten,kreisrunden barocken KIA Emblem zieren. Eine Übergabe und Fakturierung ist dann nicht möglich und so werden auf subtile Art die Daumenschrauben angezogen. Clever gemacht!