Beiträge von OlafSt

    Da ist wohl auch viel Feuchtigkeit im Auto selbst... In den Polstern, Bezügen, Teppichen, den Lüftungskanälen. Diese Feuchtigkeit bringen wir selbst herein, den mit Abstand größten Anteil hat die Atemluft. Aber auch feuchte Schuhe, hereingetragenes, nasses Laub, nicht abgeklopfter Schnee, der dann schmilzt... All das Wasser bleibt halt im Auto, zieht in die Polster und Teppiche, schlägt sich überall nieder.


    Dieses sollte man also mit einer altbewährten, noch aus Verbrennertagen ohne Klimaanlage stammenden Technik erstmal raus bekommen:


    - Auto innen ordentlich aufheizen (nicht nur die plüschigen 22°C)


    Warme Luft kann erheblich mehr Feuchtigkeit tragen, als kalte Luft. Die Feuchtigkeit verdunstet also bei der Wärme und wird von der Luft aufgenommen.


    - Alle Fenster auf und die Luft komplett austauschen


    Draußen ist kalte (besser: kältere) Luft, als drinnen. Wir pusten nun die ganze Wärme mitsamt dem Wasser raus nach draußen. Herein kommt kalte, aber erheblich trockenere Luft.


    Das ganze vielleicht noch ein oder zweimal wiederholen (also wieder kräftig heizen und dann raus mit der Hitze), dann sollte sich der ganze Beschlag-Kram deutlich abmildern. Ja, das kostet Energie. Aber dauerhaft die Klima plus Heizung anwerfen, damit man was sieht, kostet auf Dauer mehr.

    Mit Lieferland ist ja auch nur das Ziel gemeint.


    Verschickt wird die Ware trotzdem aus Australien, mit allen anhängenden Kosten und auflaufenden Problemen beim Zoll. Ich sollte schon mal wegen eines simplen Step-Up-Wandlers für 3,48€ nach Frankfurt fahren (sind ja nur schlappe 650km) und dort eine Erklärung abzeichnen - vermutlich, das das keine Sprenggranate oder ein Fernzünder für solch Unbill ist...

    Nein, der EV6 stand auf "Zündung an", damit wir während der halben Stunde etwas Musik hören konnten.


    Wenn der EV6 ausgeschaltet wird, geht IMHO auch die OBD-Buchse aus bzw. der OBD-Stecker bekommt keine Spannung mehr. Und dann ist auch Essig mit CarScanner. Aber ich werde das nochmal nachprüfen... Tatsache ist: Wird geladen, wird auch der Bleiakku geladen. Der zusätzliche Strom fällt nicht ins Gewicht: Bei einer 60Ah-Batterie und den für Bleisäure üblichen 1/10C Ladestrom sind das 6 Ampere. Bei 14,0V Ladespannung haben wir also 84 Watt Ladeleistung... Die Lenkradheizung verbraucht da ja mehr 😀😀😀

    Sicher, dass die auch beim Laden geladen wird? Ich habe gegenteiliges in Erinnerung :/

    Absolut. CarScanner lügt nicht und hat gestern ganz eindeutig am Hypercharger nicht nur 130kW Ladeleistung für den Fahrstrom, sondern auch glatte 14,0V Spannung am Bleianker angezeigt. Und das den gesamten Ladevorgang über.


    Bestätigt aber das Verhalten, das ich schon am Niro gesehen habe.

    Ich erlaube mir folgende Beobachtung zu berichten: [...] Stimmt das mit Euren Beobachtungen überein?

    Absolut. Ohne getretenes Bremspedal den Startknopf betätigen ist wie beim Verbrenner den Schlüssel auf Stellung I zu drehen. Irgendwo muss den Verbrennerfahrern ja das Gefühl mitgegeben werden, es hätte sich nichts verändert 😉 Ohne Bremspedal ein zweiter Druck auf den Startknopf ist dann wie Stellung II am Zündschlüssel, also "Zündung an".


    Und wie beim Verbrenner auch wird dann in beiden Fällen ausschließlich der Blaiakku als Energiequelle genutzt - darum auch nach einer Weile die Meldung "Starterbatterie wird entladen". Dabei haben wir gar keinen Starter...


    Tatsächlich muss man die ketzerisch anmutende Frage in den Raum stellen: Wozu überhaupt ein Startknopf ? IMHO ist der gänzlich überflüssig und ausschließlich dem Ritual des "Motorstartens" geschuldet.


    Aber das ist OT.

    Der Bleiklotz wird bei allen möglichen Gelegenheiten nachgeladen. Während des Ladens an der Ladesäule, während der Fahrt und sogar im Stand, wenn der Spannungslevel zu weit absinkt.


    Ich bin abe rnicht sicher, ob die Stand-Nachladung so ähnlich dürftig geregelt ist , wie im Niro. Da wird binnen 24h genau 10x nachgeladen und dann war es das. Dabei solte es doch nun wirklich nicht schwer sein, den 0,7kWh-Klumpen über Tage hinweg "auf Stand" zu halten.

    Wenn man auf unlimitierter (oder auf einer auf x km/h limitierten) Strecke den HDA auf x km/h stellt, dann ist das für den HDA die "Standard-Geschwindigkeit". Sie sollte dann auch grün angezeigt werden. Jede Tempo-Beschilderung wird dann vollautomatisch umgesetzt, bis wieder "no-Limit" beschildert wird. Dann geht der HDA wieder auf die eingestellten x km/h als Default zurück.


    Aber: Stellt man auf einer bereits limitierten Strecke ein Tempo ein, das von diesem Limit abweicht (!), dann muss jede Änderung des Tempos bestätigt werden.


    So habe ich das auf meinen Fahrten beobachtet.

    Halte ich für kompletten Unsinn. Die Ströme, die aus so einem LiIon-Starthelfer herauskommen, sind auch nicht größer als die, die aus einem Bleiklotz stammen. Die Elektronikschäden dürften eher daher kommen, das der Anwender (ausdrücklich m/w/d gemeint, betrifft alle) eines solchen Starthelfers schlicht zu hohl war und Rot und Schwarz vertauscht hat.


    Ich habe mit so einem Starthelfer meinen Plugin bestimmt ein dutzend mal wieder zum Leben erweckt, bevor seine sterbende Bleibatterie ersetzt werden konnte.