Ich denke auch eher, das nicht die Probleme mit dem 12V-Block die Schwierigkeit ist. Das ist ne stinknormale Autobatterie und die sollte für die Starthilfe auch problemlos fuktionieren. Weiterhin: Jedweder Strom zum Nachladen ist bei den Strömen, die die der Anlasser da saugt, vernachlässigbar.
Viel spannender ist das Bordnetz des Verbrenners - oder besser die Verschmutzung desselben. Wer mal ne Schaltung fürs Auto gebastelt hat, weiß wovon ich rede... Wer glaubt, da liegen 12V an, liegt falsch. Beim Laden kommen bis 14,5V aus der Lichtmaschine - kommt deine Schaltung damit nicht klar, gibt es Rauchfahnen 😀 Einspritzdüsen werden mit z.T. über 200V-Peaks angesteuert, die weggefiltert werden müssen, Zündkerzen haben Impulse im kV-Bereich und dann sind da noch getaktete Klimakompressoren, schwergängige AGR-Ventile und was weiß ich noch alles für Kroppzeugs.
Kurz: Das Bordnetz eines Verbrenners ist ein Alptraum für jeden Elektroniker. In meinem Fall überstieg der Aufwand, den ganzen elektronischen Dreck von meiner Schaltung fernzuhalten, den Aufwand der eigentlichen Schaltung 😮
Das allermeiste davon gibts im E-Auto nicht - allerdings habe ich mir das Bordnetz noch nicht auf dem Oszilloskop ansehen können. Ich bin aber ziemlich überzeugt, das das deutlich sauberer aussieht, als im Verbrenner. Ergo kann man auch den Filterungsaufwand für die Schaltungen reduzieren, was aufgrund des Kostendrucks auch auf sicher getan wurde.
Und nun wird da in ein Verbrenner fremdgestartet und feuert kV-Impulse in das Bordnetz des E-Autos. Das wird das eigentliche Problem sein.