Beiträge von SebastianU

    Ich sehe das Problem überhaupt nicht. Der EV6 hat doch mechanische Türgriffe?

    Ich sehe das Problem auch nicht. Google, bzw. Reddit sagen: Der Kia EV6 verfügt über elektrisch ausfahrende Türgriffe, die jedoch mechanisch betätigt werden.

    • Betrieb: Bei Annäherung mit dem Schlüssel oder Entriegeln des Fahrzeugs fahren die bündig in der Karosserie versenkten Griffe elektrisch aus.
    • Öffnen: Zum Öffnen der Tür wird der ausgeklappte Griff ganz normal manuell gezogen.
    • Notfall: Auch wenn das Fahrzeug stromlos ist (12V-Batterie leer), können die Türen in der Regel mechanisch geöffnet werden, da der Griff selbst über einen herkömmlichen Mechanismus verfügt.

    Was mich interessieren würde: bei langsamer Fahrt werden die Griffe eingefahren... werden sie dann auch verriegelt? Vermutlich ja. Erkennt das Fahrzeug einen Unfall und fährt die Griffe wieder raus oder entriegelt sie zumindest?


    Auch wenn andere Fahrzeuge mechanische Türgriffe haben, diese bei der Fahrt verriegeln, sie aber bei einem Unfall nicht entriegelt sind, dann kann die Feuerwehr die Griffe auch nicht verwenden.


    ...und um meine Frage selber zu beantworten: Ja, die versenkbaren Türgriffe des Kia EV6 sind so konzipiert, dass sie auch bei einem Unfall verwendet werden können. Das Fahrzeug verfügt über Sicherheitsmechanismen, die im Falle eines Aufpralls greifen (Google / Kia).

    • Automatische Entriegelung: Bei einer Kollision, die zur Auslösung der Airbags führt, werden alle Türen automatisch entriegelt.
    • Herausspringen der Griffe: Das System ist so programmiert, dass die versenkten Griffe im Notfall automatisch ausfahren, damit Helfer von außen Zugriff haben.
    • Mechanische Funktion: Auch wenn die Griffe eingefahren bleiben sollten, können sie in der Regel manuell betätigt werden (durch Drücken auf den vorderen Teil des Griffs), um den hinteren Teil auszufahren und die Tür zu öffnen.
    • Stabilität: Laut ADAC-Berichten zeigten versenkbare Türgriffe in Crashtests nach Euro NCAP keine Auffälligkeiten beim Öffnen der Türen nach einem Unfall.

    https://www.kia.com/content/dam/kia2/in/en/content/ev6-manual/topics/chapter5_4_3.html#:~:text=EV6%20Manual,safety%20feature%20air%20bag%20deployment

    Ronso Ich würde mal ganz frech behaupten, dass die Wartung bei Elektroautos immer günstiger ist als bei Verbrennern. Und das sagt Kia auch ganz offiziell, wenn man sich die monatlichen Wartungskosten bei Kia Care anschaut. Elektro ist pro Monat immer günstiger als Verbrenner.


    Über die Höhe der Wartungskosten kann man aber streiten, insbesondere sollte Kia nach meiner Ansicht feste Preise für die einzelnen Wartungen vorschreiben. Andernfalls sind wir im wilden Westen und jedes Autohaus macht was es will. Wenn nun weitere Maßnahmen notwendig sind, weil ein Verschleißteil die Verschleißgrenze überschritten hat, dann darf das auch extra berechnet werden (sofern es nicht von der Kia Care abgedeckt ist oder man keine Kia Care bezahlt). Aber ein 30k Service darf in Autohaus A nicht mehr oder weniger kosten als in Autohaus B.


    Btw: meine ursprüngliche Frage wurde immer noch nicht beantwortet, also warum 3 Wartungen innerhalb von 72 Monaten günstiger sind als 3 Wartungen innerhalb von 84 Monaten, obwohl dann auch alle Wartungen innerhalb von 72 Monaten erledigt werden müssen. :/

    Nur weil das andere machen ist es deshalb nicht OK.

    Ich bin bei dir und finde es nicht ok. Die Frage ist aber was die Alternativen sind. Ggf. haben die chinesischen Autos aktuell Updates bis sie in die Presse gehen, vielleicht aber auch nur bis der Hersteller insolvent ist.


    Ich habe als Vergleich aktuell nur Peugeot: da würde ich niemals für die App zahlen, weil die einfach nur schlecht und total unzuverlässig ist. Außerdem noch Mercedes. Da ist die App richtig gut und immer aktuell. Allerdings kostet die auch ab dem 4. Fahrzeugjahr 259 Euro für das Excellence Paket und wenn es dann noch das Guard 360° Paket sein darf, dann kommen nochmal 179 Euro dazu. Jeweils pro Jahr. Da erscheinen mir einmalig 99 Euro sehr sympathisch :)

    Wenn das Fahrzeug bei Kia geleast wurde, dann würde ich die Frage in den Raum werfen, ob es einen Fair Wear & Tear Katalog gibt.


    Meine bisherigen Firmenwagen habe ich über LeasePlan bekommen. Die haben einen Katalog (13 Seiten), der genau sagt was noch normale Gebrauchsspuren sind und was nicht mehr inkl. einiger Details wie Lackschäden und Kratzer bis 10cm Länge ok - mehr als 10 cm Länge nicht mehr ok... usw.

    Ich denke es gibt schon einen gravierenden Unterschied zwischen einem speziellen Medikament und einer Bremsanlage welche nur in den Dimensionen angepasst wird und in ähnlicher Art schon x-fach auf dem Markt ist.

    Ja, den gibt es definitiv - der Vergleich mit einem Medikament ist sicherlich nicht ganz passend.


    Ich sehe aber zwei Dinge:


    1. Der Hersteller definiert welche Regel erfüllt sein müssen, damit es nach der Gewährleistung auch noch Herstellergarantie gibt. Kia sagt dazu vermutlich, dass die Bremsanlage von Kia stammen muss.


    2. Kia kann einen Lieferanten vertraglich dazu verpflichten, dass das beauftragte Produkt ausschließlich an Kia verkauft wird.


    Aus der Kombination ergibt sich, dass man von dem einen Lieferanten keine Bremsanlage privat kaufen kann und man keine Garantie haben wird, wenn man eine mechanisch passende Bremsanlage von einem anderen Hersteller einbaut.

    Das ist denke ich auch nachvollziehbar - wenn jemand Geld investiert, um etwas zu entwickeln, egal ob Bremse oder Medikament, dann sollte derjenige auch das Recht haben über einen gewissen Zeitraum sein Investment da wieder rauszuziehen - andernfalls investiert niemand mehr in solche Bereiche. Genau dafür gibt es ja den Patentschutz bzw. die Freigabe von Herstellern im Falle von Bremsen. Ob das nun alles in der Tiefe komplett gerechtfertigt ist, das möchte ich nicht bewerten.

    Ich lasse es daher so lange laufen, bis das System sich meldet oder der nächste Service in ca. 2028 ansteht.

    Wäre spannend zu wissen, ob sich das Auto nach oder kurz vor den 4 Jahren meldet und meckert, dass die Batterie ausgetauscht werden muss. Bei einer notwendigen Wartung, egal ob bedingt durch eine km-Schwelle oder den zeitlichen Faktor, würde ich das erwarten. Bei der Batterie wäre ich mir da nicht sicher...


    Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht? :/

    und wo siehst du da den Unterschied ?

    Der Händler hat dir seine Vorlaufreservierung gezeigt und das auf dem Hof Fahrzeuge ohne einen zugeordneten Besteller stehen entspricht dem Umstand der Lieferung ohne festen Kunden.

    Die "Vorlaufreservierung" waren Fahrzeuge, die der Händler für Kunden beauftragt hat. Das waren keine, die schon auf dem Weg zum Händler waren sondern noch im Werk.


    Händler A verkauft aktuell sehr viele EV6 GT - Händler B gar keine. Beide geben mir für meine exotische Konfiguration (schwarz, Glasdach) dieselbe Lieferzeit.


    Händler A hat mir auch gesagt, dass er gerne mehr verkaufen würde, aber nicht mehr bekommt. Die drei, die er hatte, hatten alle kein Glasdach.


    Für mich klingt das eher nach "es gibt aktuell keinen Vorlauf mehr" oder nur, falls Kunden von einem Auftrag abspringen.


    Wenn man also nicht das Glück hat, eine Konfiguration sich auszusuchen, die schon im Bau oder auf dem Schiff ist, bei der ein Kunde abgesprungen ist, dann hat man 4-5 Monate Wartezeit.


    Um zum Punkt zu kommen und zum Unterschied: ich glaube nicht, dass ich mir ein Fahrzeug ausgesucht habe, das Kia schon gebaut hat.