Beiträge von Fox906bg

    Es gibt schlichtweg nichts anderes als OEM... und natürlich kann man damit auch auf die Rennstrecke.
    Halt mit der Gefahr, dass man die Bremse überhitzt.

    Naja, diese beiden Aussagen beissen sich aber etwas. ;)

    Deswegen mein Hinweis, ich würde es nicht riskieren.



    Es ist kein Rennfahrzeug, aber doch Trackday tauglich.

    Trackday tauglich ganz sicher nicht.

    Erfahrungsgemäß geht so eine Serienbremse nach ca. 5-10 Runden GP-Strecke und 2-3 schnellen Runden NoS in die Knie, selbst bei deutlich leichteren Autos.

    Hat nichts damit zu tun, dass der OEM es nicht könnte oder bewusst schlecht baut, sondern eine Serienbremse einfach für so einen Anwendungsfall nicht ausgelegt wird.

    Da geht es um Alltagskomfort, Geräusche usw.


    Ich lege meinen Kunden immer wieder ans Herz, es mit der Serienbremse besser nicht zu versuchen.

    Manche wollen das dann aber doch nicht glauben und versuchen es auf eigene Faust. ;)

    Hab in all meinen Jahren an der Rennstrecke leider schon zu viele Autos komplett ausfallen sehen, bishin zum Totalschaden.

    Daher bin ich da etwas sensibel, nichts für ungut.

    Vogel-blitz

    Ich rede nicht drum rum und ich habe nicht behauptet, dass ich was anderes kenne.

    Mein Kommentar galt Facom , welchem ich geraten habe, möglichst nicht mit dem OEM-Material auf die Rennstrecke zu gehen, sondern vorher andere Beläge zu verbauen und Bremsflüssigkeit zu wechseln.

    Da es noch nichts gibt, ist besser abwarten angesagt, aber das ist seine Entscheidung.

    Bei kalten (Sommer-)Reifen und Nässe ist das Phänomen am ausgeprägtesten, weil die in dieser Situation eben zu wenig Grip haben und über die Asphaltoberfläche rutschen.

    Deswegen schafft ein weicherer Winterreifen da im Regelfall Abhilfe.


    Ist bei meinem Rennauto ebenfalls so, der rubbelt mit kalten Reifen, dass man denkt, da ist gleich alles kaputt.

    Sobald die Slicks warm sind, ist alles ruhig.

    Vogel-blitz

    Mir ist die Problematik bekannt, dass es für den GT aktuell wohl nicht viel gibt.

    Aber mein Hinweis bzw. Vorsicht mit der Serienbremse in Verbindung mit Rennstrecke steht ja unabhängig davon.

    Bremsflüssigkeit kann man auf jeden Fall machen, ebenso wie für eine bessere Belüftung sorgen, sofern dies beim EV6 irgendwie vernünftig möglich ist (hab mir das noch nicht angeschaut).


    Eine allgemeine Empfehlung für Beläge gibt es aber ohnehin nicht, da die Anwendungen völlig unterschiedlich sind.

    Jemand der Rennstrecke fährt, braucht einen anderen Belag, als jemand der einfach eine bessere Bremsleistung auf der Straße haben will bzw. etwas mehr Biss bei Hochgeschwindigkeitsbremsungen usw.

    Reku entlastet die Bremse auf jeden Fall deutlich.


    Ich kann aber im Vorfeld nur dazu raten, vor den ersten Rennstreckenrunden ordentliche Beläge zu verbauen und gute Bremsflüssigkeit (z.B. Millers RBF 300+ oder Motul RBF 660).

    Bei dem Gewicht ist davon auszugehen, dass die Serien-Bremse auch auf der bremsenschonenden Nordschleife wohl nach 2-3 schnellen Runden am Kochen ist.


    Zumindest die Scheiben sehen mir aber ganz vernünftig konstruiert aus.

    Ich glaube wir brauchen jetzt aber nicht drüber diskutieren, dass ein Akku, der permanent vom Schnelllader penetriert wird, eine kürzere Lebenserwartung hat, als einer der größtenteils langsam über AC geladen wird? ;)

    Das meinte ich, ev. hast du mich da falsch verstanden.


    Ansonsten stimme ich zu, gibt bereits viele Beispiele, wo Akkus mit einer halben Mio. Km noch immer um die 90% haben.

    Ist das nicht umgekehrt das im GT Modus bis zu 320kW Rekuperation möglich sind?

    Deshalb wird die mechanische Bremse ja nicht so heiß.

    Das würde auf jeden Fall mehr Sinn ergeben, ja. :thumbup:


    Im Rennstreckenbetrieb ist es zumindest deutlich einfacher, als Fahrer ein etwas indifferentes Pedalgefühl auszugleichen, als eine zu heisse Bremse. ;)

    Man kann wohl lange im Kreis diskutieren, was am Ende günstiger, besser oder sonstwas ist.

    Günstig ist E-Mobilität aktuell vor allem für Unternehmer und all jene, die das Privileg einer günstigen Lademöglichkeit z.B. über Photovoltaik im Eigenheim haben.

    Aber das ist eine Bevölkerungsschicht, die i.d.R. finanziell ohnehin relativ gut situiert ist.


    Man muss aber an einen weitaus größeren Teil der Bevölkerung denken, die diese Privilegien eben nicht haben.

    Für die fängt es bereits bei der teuren Anschaffung eines E-Autos an und endet bei den hohen Preisen am Schnelllader.

    Von der dadurch deutlich geringen Akkulebensdauer fangen wir jetzt erst gar nicht an.


    Es geht bei der ganzen Elektro-Offensive weniger um´s Wollen oder persönliche Befindlichkeiten, sondern man darf den Fakt nicht vergessen, dass Viele es sich schlichtweg nicht leisten KÖNNEN.

    Diese Leute dann zusätzlich in Form von höheren Steuern zu bestrafen, halte ich für völlig daneben.