Habe den Thread im verbotenen Forum auch gelesen.
Ja, der Chris ist aus dem DE Sprachraum und ja, der ist Profi auf dem Gebiet. Es gibt im selben Forum noch einen deutschen Thread
"ICCU Schaltungstechnik Achtung Hardcore"
Auch sehr lesenswert, dort hat er seine Analyse der geschlachteten ICCU ausführlich dokumentiert.
Mit EN eignet sich seine unschätzbare Arbeit direkt für die ganze Welt, statt nur ein paar Deutsche zu erreichen. Und ich glaube der eine oder andere Satz ist absichtlich so formuliert damit HMG den Wink mit Baumstämmen versteht, auch und gerade in einer seiner Antworten/Ergänzungen weiter hinten, wo er auf Bauteilabstände eingeht, die HMG möglicherweise unzulässig drastisch unterschritten hat.
Das Kondensationsproblem wird, wenn ich es richtig verstanden habe, durch die aktive Wasserkühlung begünstigt, bei der die ICCU mit kaltem Kühlmittel durchströmt wird.
Die vorgeschlagene Lösung wird nur an die ICCU geklemmt, im wahrsten Sinne des Wortes. Das eine Teil (gelb) trägt einen O-Ring und wird über das "Atemloch" der ICCU gesetzt (dort ist ihre Oberfläche Plan gefräst). Mit dem Keil (lila) verklemmt man das ganze dann gegen die Karosserie hinter (?) der ICCU. Null Veränderung an der ICCU selbst, kein Garantieverlust. Einfach vor der nächsten Inspektion wieder abnehmen wenn man glaubt, dass da jemand hin guckt.
Habe mir die Platzverhältnisse noch nicht selbst angesehen. Würde aber den Schlauch zum Sack mit dem Trocknungsgranulat möglichst kurz halten, da das "Atemvolumen" der ICCU wohl recht klein sein dürfte, wodurch sie ihre "Ausatemluft" überhaupt erstmal bis zum Granulat bringen muss. Ist der Schlauch lang, atmet sie die Feuchtigkeit vielleicht direkt wieder mit ein...Problem des langen Schnorcheln. Oder Granulat mit in den Schlauch wenn möglich, dann wirkt das direkt am Auslass.
Und dann hoffen, dass sie sich das, was sie schon gezogen hat, von der Platine atmet, bevor ein Tröpfchen an der falschen Stelle entsteht....