Beiträge von Andrei

    Danke Lati.


    Wir sind schon zu Hause und mir war klar, dass wir uns in der Grauzone bewegen. Daher sind wir den Rückweg asap am Abend (weniger Verkehr) angetreten und wurden nicht angehalten und kontrolliert (auch bei zwei Grenzübergängen).


    Aber dank dem nicht vorhandenen Kontakt mit ADAC hatten wir keine andere Möglichkeit, noch rechtzeitig wieder in Deutschland zu sein (beide müssen am Montag zur Arbeit) und das Auto und den Trailer mit dem Boot auch nach Deutschland zu bringen.

    Mietwagen mit AHK gab es nicht und eine Abstellmöglichkeit für das Auto auch nicht.


    Denn ADAC sagt ja in seinen Bedingungen:

    1) das Auto wird erst in die Werkstatt geschleppt

    2) ist eine Reparatur innerhalb von 3 Tagen nicht möglich, dann kommt der Rücktransport nach Deutschland in Frage

    3) und dann wird auch ein Leihwagen gestellt

    4) der Rücktransport kann nicht von einer privaten Adresse stattfinden


    So, aber erstens war der ADAC für das Abschleppen in die Werkstatt nicht erreichbar, auch heute ist der Onlinestatus unserer Pannenmeldung "wir haben den Auftrag an den Dienstleister weitergeleitet".

    Zweitens, es machte in der gegenwärtigen Situation keinen Sinn. Denn wir waren in der örtlichen Kia-Werkstatt und man hat uns einen Reparaturtermin für September angeboten... Dafür habe ich deutsche Zeugen. Bei Carglass das gleiche, abgesehen davon, dass das Einkleben der Scheiben in das noch beschädigte Auto nur die Kosten höher treiben würde. Wofür dann der ganze Zirkus mit den 3 Tagen???


    Sinnvoll wäre es gewesen, wenn:

    1) ADAC erreichbar wäre

    2) ADAC uns gesagt hätte: es gibt aktuell keine Abschleppkapazitäten, daher das Auto und den Trailer zu einem Sammelplatz bringen, von wo ADAC dann irgendwann den Rücktransport organisiert

    3) ADAC uns einen Leihwagen organisiert, damit wir das ganze Geraffel aus dem Auto (nein, wir hatten keine flugtauglichen Koffer dabei) mit nach Deutschland nehmen können.


    Dann hätten wir kein Problem damit und hätten die Rückreise nach Deutschland mit dem EV6 nicht gemacht.


    Schlimm war die sich entladende 12-Batterie. Wir haben dafür einen Booster über private Kontakte unserer italienischen Vermieter gekauft und auf dem Weg auch gebraucht.


    Am Dienstag kommt der Gutachter von der Dekra, beauftragt über die Teilkasko.

    Dann sehen wir weiter.

    Doppelöffnen per Schlüssel entriegelt selbstverständlich auch bei DC-Ladung - selbst oft genug machen müssen. Dann reicht das simple abziehen des CCS, um die Ladung abzubrechen. Nein, man wird nicht mit einem grellweißen Blitz und lautem Knall eingeäschert, sobald durch die "heißen" Anschlussleitungen kein Strom mehr fließt, fallen sofort sämtliche Schütze in der Ladestation ab.

    Mein EV6 hat in Italien an einem 50 kW DC-Lader ohne Stop-Knopf sich geweigert, per Doppelöffnen mit dem Schlüssel die Ladung abzubrechen.


    Es half nur die Herabsetzung des Limits.

    Hast du auch versucht 2x die Türen mit der Fernbedienung zu öffnen? Ich meine wirklich 2 mal Klick hintereinander. So zumindest beende ich das Laden an der Wallbox.

    Das funktioniert nicht bei DC-Ladung. Wenn die Ladesäule keinen Stop-Knopf hat, hilft nur Warten bis zum Ladelimit oder eben den Limit manuell heruntersetzen.


    Unsere italienische Vermieterin arbeitet im Krankenhaus und berichtete über viele Leute in der Notfallaufnahme mit Verletzungen durch Hagelkörner.

    Die neben den Bäumen liegenden toten Vögel habe ich selbst gesehen.


    Die Wucht war schon enorm, wir sind glücklicherweise nur mit einem materiellen Schaden davon gekommen.