Beiträge von Andrei

    Andrei

    Der Spannungsabfall bezieht sich nicht auf ein Leitungspaar, wie du das schreibst. Wenn du den Spannungsabfall für Drehstrom berechnen willst, mit der richtigen Formal Spannung 400 V, bei AC mit der zugehörigen Formel dann 230 V. So habe ich das auch dargestellt.

    In der Formel für den Spannungsabfall kommt die Nominalspannung garnicht vor.

    :?:

    Walter, wieso möchtest Du nicht einfach auf die Frage 230V oder 400V als Bezugswert antworten?


    Vernebelungstaktik? 😉😇


    Nochmal: wir reden über 3-phasen-Ladung.

    Jede Phase hat doch 230V. Durch jede Phase fließen 16A. Also überträgt jede Phase 3,680 kW.

    Bei 3 Phasen sind es 11,040 kW.


    Wenn ich jetzt den Spannungsabfall im Drehstrom berechne, dann bedeutet es Spannungsabfall pro Leitungspaar. In unserem Fall N und Phase.

    Also sprechen wir über die Nominalspannung von 230V und z.B. Spannungsabfall von 2,31V => 1% Spannungsabfall.

    Unter Annahme von gleichbleibendem Strom kann ich direkt sagen, dass auch der Leistungsverlust 1% beträgt. Natürlich über alle 3 Phasen, denn jede Phase macht den gleichen relativen (prozentualen) Verlust.


    Der restliche Umrechnung in kWh-Verlust und in € ist ganz trivial.

    Walter

    Ich gebe zu, dass ich als Maschinenbauer nur ein Semester E-Technik hatte. Aber ein kleines Grundverständnis ist trotzdem vorhanden.


    Und diese Formeln stellen nun mal den Sachverhalt dar (Quelle ist Conrad):


    Screenshot_20240118_100958_Samsung Internet.jpg


    Mit der Formel für den Drehstrom habe ich den Spannungsabfall berechnet. Da hast Du offensichtlich keine Einwände.

    Mir geht es jetzt nur um die Verluste in Prozent.

    Ich denke, dass hier der Bezugswert von 230V richtig ist.


    Und die Verluste (auch in Geld) sehen so aus:


    20240117_135157.jpg


    Daher muss ich nochmal die gleiche Frage an Dich stellen:

    Zitat

    Die Frage ist nur noch nach dem prozentualen Verlust. Dafür muss ich den Bezugswert wissen.

    Kannst Du bitte diese Frage mit ja oder nein beantworten:

    Ist der Bezugswert von 230V richtig?


    Es ist kein Problem, wenn Du es nicht weißt. :saint:

    Walter, jetzt rede nicht um den Brei herum ;)

    Ich verstehe Deine Formeln gut und den Spannungsabfall habe ich für den Drehstrom, also mit Wurzel aus 3, berechnet (Winkel phi = 0)


    Die Frage ist nur noch nach dem prozentualen Verlust. Dafür muss ich den Bezugswert wissen.

    Kannst Du bitte diese Frage mit ja oder nein beantworten:

    Ist der Bezugswert von 230V richtig?


    :saint:

    Wie du der Formel für den Spannungsabfall entnehmen kannst, wird trotz des Namens die Spannung gar nicht berücksichtigt, der Spannungsabfall bezieht sich auf nur auf Strom, Material der Leitung, Länge und Querschnitt. Würdest du z.B. 12 V darüber leiten, bei gleicher Stromstärke, Querschnitt und Länge, wäre der Spannungsabfall gleich hoch!.

    Selbstverständlich wäre der Spannungsabfall auch bei 12V gleich.

    Wenn es die gleichen 2,31 V aus dem Beispiel sind, dann hätten wir 19,25% Verlust.

    Bei 230V sind es nur 1%.

    Bei 400V wären es 0,57%.


    Daher muss ich den Bezugswert wissen. Da beim Drehstrom phasenweise geladen wird, nehme ich 230V als Bezugswert an. Ist das falsch?

    Zitat

    Du berechnest den Spannungsabfall für einen Drehstromanschluss, aber die Verlustleistung nach einem 1-Phasenanschluss mit 230 V. Kein Rechenfehler, sondern in der Logik.


    Den Spannungsabfall habe ich für den Drehstrom berechnet.

    Aber ich muss ja auch wissen, auf welche Grundspannung dieser Spannungsabfall bezogen wird: auf 230V (N<->Phase) oder auf 400V (Phase<->Phase). Sonst kann ich keine Prozentangabe für die Verluste berechnen.


    Daher habe ich angenommen, dass wir hier über 230 V sprechen. Dann ist der Verlust 1% bei einem Spannungsabfall von 2,31 V.

    Bei gleichbleibender Stromstärke ist der Leistungsverlust auch 1%.


    Bitte korrigiere mich, wenn die Annahme falsch ist.