Beiträge von Trolliver

    Ein Beitrag in YouTube meinte, besser wäre es, auf 10 % "herunterzufahren" - ich denke zumindest im Sommer - und nicht bis 80 % zu laden, sondern auf langen Strecken lieber noch einmal zum Laden zu fahren, um die optimalste Ladegeschwindigkeit auszunutzen.

    Sowas habe ich auch schon gehört. Es wird versucht, Geschwindigkeit insgesamt zu generieren. Dabei wird aber nicht bedacht, dass man immer Zeit braucht zum Abfahren, Anstöpseln, Abstöpseln, wieder Auffahren...


    Ich kann mir das nicht vorstellen, dass das viel bringt. Und wenn, dann im Minutenbereich auf langer Strecke, auf der ich dann aber schnell fahren muss.

    Ich finde die Logik insgesamt okay bis gut. Und bei den Abstrichen muss ich mir die Besonderheiten merken. Fahr mal ein Tablet-BEV, da ist mit Logik nicht mehr viel, wenn man für alles auf dem Bildschirm rumwischen muss. Auch versteht der EV6 die Ansagen, die ich mache, sind nicht viele, die ich nutze.


    Was die Reichweite in der App angeht, rechne ich automatisch inzwischen ein paar % ab, wie beim Verbrenner. Und bei der Heizung gab es bei schon Sprünge um 50km. Frau ist mit Heizung gefahren, ich als nächster, wundere mich über die geringe Reichweite... ah, er bollert. Heizung aus, Sitzheizung an --> 50km mehr. Das war bei etwa 10°C. Jetzt bei knapp über 0 heize ich auch.

    Allgemein ist die Ladeplanung bescheiden, weil er viel zu vorsichtig agiert und plant. In deinem Fall wäre ich nicht mit dem Akku bis nach Ulm gefahren, sondern hätte mir eine passende Säule nach ca. 1/3 der Strecke (wenn er voraussichtlich auf 20% kommt) rausgesucht und als Ziel vorgegeben, so dass er bis dahin vorkonditioniert. Wenn ich sowieso laden muss, ist es mir lieber, diese Zeit so kurz wie möglich zu halten. 20 Minuten reichen fürs Pinkeln und einen Kaffee.


    Ich habe im Harz aber auch schon über 30min totschlagen müssen, da der Weg zum Vorkonditionieren zu kurz war und er dann lange brauchte. Nicht mal ein Café gab es da. Kommt vor.