Es freut mich, dass sich die Diskussion hier zunehmend klarer strukturiert.
Natürlich provoziert dieses Thema auch Ängste und oft genug sogar Resignation - das folgt aus dem Gefühl, dass man hier sowieso nichts machen könne - das aber ist falsch.
- Bei vielen Diensten im Internet sind die Sicherheits- und Datenschutz-Einstellungen bewusst unklar oder kompliziert formuliert. Oft genug muss man sich durch seitenlange Listen hangeln und einzelne, versteckte Optionen suchen und ausschalten - das macht mißtrauisch und erzeugt Gefühle von Ohnmacht. Das war die Ausgangssituation für die Verabschiedung der DSGVO.
- Beim Handy und an unseren PCs gibt es Sicherheits- und Datenschutz-Einstellungen - man muss sie nur kennen und eine bewusste Wahl treffen. Dazu gibt es viele Tipps im Netz.
- Bei unseren Autos haben wir eine aktive Wahl getroffen - wir haben einen Kauf- oder Leasingvertrag unterschrieben - und dabei hoffentlich auch das Kleingedruckte gelesen. Außerdem unterliegen vernetzte KfZ genauso wie andere Daten verarbeitende Güter nationalen und europäischen Gesetzen. Die Hersteller werden diese nur beachten, wenn ihre Einhaltung gefordert und überwacht wird.
Also lasst uns die Einhaltung dieser Gesetze fordern.
Mein Vorschlag:
- Wir sollten uns als Nächstes auf eine Liste von Forderungen einigen,
- dann darüber, wo oder wem wir diese Forderungen vorlegen. Der ADAC ist sicherlich ein Startpunkt, sollte aber nicht unsere einzige Option sein.
Was meint Ihr?