Bitte lasst uns bei der Sache bleiben. Persönliche Angriffe bringen uns nicht weiter und rufen höchstens den Forenmoderator (berechtigt) auf den Plan.
Beiträge von Seniornerd
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Hier ein Paar Versuche, die Diskussion zu versachlichen:
- Es gibt Dashcams, die auch während des Parkens laufen können. Leider bieten nur wenige davon eine komplette 360-Grad Überwachung (wäre einen separaten Thread wert). Allerdings erfordert eine Parküberwachung ggf. auch eine Stützbatterie, um den 12V-Anker nicht leer zu saugen. Ein weiteres Thema dabei ist die Installation von Dashcams, speziell, wenn sie eine Heckkamera besitzen. Viele Autowerkstätten - auch meine KIA-Werkstätte - weigern sich, eine solche Installation zu machen. Das Problem: die an den A-, B- und C-Säulen sowie am Rand des Himmels angebrachten Seiten-Airbags, deren Funktion nicht behindert werden darf. Außerdem fordern viele Werkstätten, Dashcams für Reparaturarbeiten nicht nur auszuschalten, sondern auch auszubauen (geht meistens problemlos durch Abstecken).
- Ein https://de.nttdata.com/insights/blog/eu-data-act-folgen-fuer-die-au...
Was spricht eigentlich dagegen, die fahrzeugeigenen Kameras für einen Dashcam-Betrieb freizuschalten, wie dies KIA z.B. für den asiatischen Markt tut?
Außerdem, vielleicht sollten wir die folgenden Themen voneinander getrennt behandeln:
- mißbräuchliche Verwendung der von Herstellern erfassten Fahrdaten
- mißbräuchliche Verwendung der von Fahrern erfassten Daten (nicht nur Fahrdaten)
- Regeln für die Verwendung von Fahrdaten durch Behörden
Das sind klar unterschiedliche Themenbereiche.
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Vor allem kann ein Batterie Zertifikat heute noch voll gut sein und nach weiteren 1.000km, kann eine Zelle eingehen, dass weiß man vorher nie zu 100% ist wie bei Verbrennern mit Motorschäden

Ein 1-jähriger Wagen mit 16Tkm dürfte auch noch in der Herstellergarantie sein, und die erstreckt sich auch auf den HV-Akku.
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Wie gesagt wer nen Handy hat ist eh Gläsern
Nicht ganz, denn es gibt bei iOS wie bei Android Privacy-Einstellungen. Die aber sind so komplex gestaltet, dass da wohl nur Fachleute durchblicken, und das ist Absicht.

Zu diesem Thema gibt es ganze Websites mit Anleitungen und Erläuterungen - nur die wenigsten machen sich die Mühe, so etwas durchzuarbeiten. Aus meiner Sicht das Ergebnis von Unverständnis und/oder Desinteresse der Politik. Mir scheint es erwünscht zu sein, dass normale Benutzer davor resignieren.
Bei Autos ist das Thema noch relativ neu, so dass hier eine Diskussion, was sinnvoll bzw. wünschenswert ist, noch aussichtsreich erscheint.
PS zum Thema Black Box: Die gibt's bis zu einem gewissen Grad bereits in unseren Autos - das Teil heißt Navigationssystem. So lange dort abgelegte Daten aber nur lokal im Fahrzeug gespeichert sind, halte ich das für sinnvoll. Soviel ich gelesen habe, werden dortige Daten nur auf gerichtliche Anordnung durch Datenforensiker ausgelesen und nur für strafrechliche Ermittlungen genutzt. Ich wüsste nicht, was daran verwerflich sein sollte.
Nachtrag zu Black Box: Auch das fahrzeuginterne e-Call System (automatisches Notrufsystem, siehe Handbuch ab S. 7-20) erfasst, speichert und verschickt GPS-Positionsdaten.
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Es geht darum, ob sich kritische Daten leicht zusammen führen lassen. Bei FB oder Google ist das trotz der vielen unterschiedlichen Datequellen wohl auch möglich, aber sicherlich ungleich schwieriger als bei den Datensammlungen der Autohersteller.
"Echt jetzt" ist daher keine sehr sachdienliche Antwort.
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Soeben habe ich auf Spiegel Online einen Artikel gefunden, der für jeden Fahrer moderner, vernetzter KfZ Pflichtlektüre sein sollte: "Wir wissen, wo Dein Auto steht" SPON, 27.12.2024, 10:25h (evtl. hinter einer Paywall).
Hier wird von einem Datenleck berichtet, das Bewegungsdaten von ca. 800.000 BEVs der Hersteller VW, SEAT, Audi und Skoda sowie Kontaktdaten der Besitzer berichtet. Auch KIA wird erwähnt, wenn auch nur mit einem Datenleck, das mittlerweile behoben ist (darüber haben wir hier schon mal diskutiert).
Das dahinter liegende Problem betrifft aber alle BEV-Besitzer, da alle diese Fahrzeuge heute in Echtzeit vernetzt sind, und da prinzipiell alle auf Servern liegenden Daten mit ausreichend krimineller Energie zugänglich gemacht werden können:
Alle unsere Autos telefonieren nach hause - man sehe sich nur die Daten an, die wir über die KIA Connect App abrufen können. Die werden aus der App alle von den KIA-Servern abgerufen:
- Daten aus Mehr/Serviceliste,
- Karte/Umgebung (aktueller Standort des BEV)
- und alles, was unter Status/Fahrzeugbericht einsehbar ist.
Darüber hinaus könnten auch einzelne Daten aus der großen Liste der per OBD-Bus abrufbaren Parameter an die KIA-Server gesendet werden, zusammen mit Zeitstempeln und ggf. GPS-Daten.
Diese Daten machen auch uns Fahrer gläsern - ich rede hier ausdrücklich nicht über die lokal gespeicherten Daten, die Strafverfolgungsbehörden im Ermittlungsfall am Fahrzeug auslesen können.
Autohersteller argumentieren gerne, dass sie diese Daten zur Optimierung ihrer Fahrzeugsoftware bzw. ihrer Dienste benötigen. Allerdings stellt sich mir da die Frage, wem diese Daten eigentlich gehören - dem Halter oder dem Hersteller. Schließlich gehört mir das Fahrzeug, und ich erzeuge die Fahrzeugdaten dadurch, dass ich mein Fahrzeug benutze. Außerdem kann man aus diesen Benutzerdaten tiefe Rückschlüsse auf mein Leben ziehen.
Ich fände es daher sinnvoll, wenn es eine Opt-Out Möglichkeit zum Übertragen meiner Fahrdaten gabe (ich wüsste nicht, dass es die gibt). Einfach zu sagen "dann benutze die KIA Connect App nicht" ist da zu kurz gesprungen, weil das Fahrzeug selbst die Daten sendet, unabhängig davon, ob ich die App nutze oder nicht.
- Gibt es die erwähnte Opt-Out Möglichkeit irgendwo in den Einstellungen der BEV-Software, und wenn nein, warum nicht?
- Weiß jemand, wo KIA unsere Benutzer/Fahrdaten speichert (DSVGO und EU-Gesetze lassen grüßen)?
- Was meint Ihr zu diesem Thema?
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Sorry für OT, aber wenn's hilft...
Entschuldige Andre4470 , wenn Du meine Frage womöglich respektlos findest, aber hast Du die Ladestopps
- über das KIA Navi
- als POI/Ladesäule
programmiert?
Nur wenn Du die Ladesäule als solche über die POIs des Navis als Ziel gewählt hast, wird vorkonditioniert. Eine einfache Adressangabe im Navi reicht nicht.
Ach ja, und wenn Du ansonsten eine andere Navi App nutzt, musst Du über die Wahl des Audio-Ausgabekanals sicherstellen, dass die App das KIA Navi nicht deaktiviert (Versuch macht kluch; notfalls bei der App Ton ausschalten). Das merkst Du z.B. wenn die Navi-Anzeige im HUD verschwindet oder das Heizspiralen-Symbol auch auf dem Weg zur Ladesäue beim SOC-Prozentbalken nicht auftaucht.
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esperanza Ich antworte mal spekulativ:
- Ja, wenn sie die Ansteuerung der ICCU dergestalt verändert, dass kritische Parameter wie z.B. die Betriebstemperatur der Leistungshalbleiter und/oder die Betriebsströme verringert. Ist eine ICCU aber schon durch höhere Betriebsparaneter der Vorgänger-Software vorgeschädigt, kann die neue Software eine solche Vorschädigung wohl nicht rückgängig machen - das hängt eben vom Schadensmechanismus ab, den keiner von uns kennt.
- Nicht notwenigerweise: Wird die ICCU in unveränderter Hardwareversion ersetzt und von Anfang an über eine neue Software weniger belastet, dann ist ein weiterer Betrieb ohne höheres Schadensrisiko durchaus denkbar. Das alles hängt davon ab, ob KIA/Hyundai den Schadensmechanismus mittlerweile wirklich genau kennt und ihn gezielt per Software ausschließen kann.
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Dirk Henningsen / Storm hat dazu auch ein Video auf YT veröffentlicht - er beleuchtet das Thema aus Sicht der BEV-Fahrer. Sehr interessant.
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Ich habe heute mal beide nebeneinander gesehen (ok kein GT), aber ich war echt enttäuscht von der neuen Optik.
Ich finde sie sogar schlimmer, als ich es bislang auf den Bildern vermutet hatte.
Das Bild rechts unten (bitte zum Post hoch scrollen) liefert wenigstens eine Erklärung - wenn auch keine Rechtfertigung - für das Facelift-Design der Frontpartie:
Das Tigermaul-Design für den "Kühlergrill" ist wieder da. Da haben sich wohl die Traditionalisten durchgesetzt, die die alte Corporate Identity des "KIA-Looks" zurück haben wollten.
