Beiträge von Walter

    Vielleicht sehe ich da etwas nicht, wo steht geschrieben das die Vorschläge einer Privaten Vereinigung Gesetze sind ? Ich lasse mich da gerne überzeugen wenn Du mir den Gesetzestext vorlegst das die VDE da Vorschriften machen kann. Das sind eigentlich nur Empfehlungen ich glaube dem Herrn Laudeley könnte das bis jetzt auch noch Niemand beweisen 🤣

    Die geltenden Vorschriften sind IEC-Normen, also europäisch harmonisierte Bestimmungen. DIN sind dann die jeweils länderspezifisch geltenden Bestimmungen. Diese Bestimmungen tragen meistens beide Bezeichnungen, da sie ja aufeinander abgestimmt sind. Meistens werden aber, sofern nicht harmoniert, die Ländervorschriften strenger ausgelegt. IEC schreibt lediglich den Mindeststandard vor. In Deutschland ist der Ausdruck DIN seit jeher gebräuchlich, also in Fleisch und Blut übergegangen. Gilt auch für Prüfzeichen wie VDE, ÖVE, Cenelec, KemaKeur usw., die ja auch vom CE-Zeichen überlagert werden. Soweit klar?

    dkp_cobra

    Gut gemacht, den "Fachmann", der nach Fotos anbietet und seinen Ar..... nicht zur Anlage bewegt, hätte ich auch sofort abgeschossen. Auch dem anderen "Fachmann" mit den Aussagen zur Photovoltaik würde ich (allerdings als Fachmann) auch mal empfehlen, in punkto Verschattungssteuerungen eine Aktualisierung seines Halbwissens empfehlen. Mit der Aussage, dass für jedes Modul ein eigener Wechselrichter erforderlich wäre, hätte er gute Chancen für den Witz des Monats. Generell ist ja festzustellen, dass immer weniger Fachwissen existiert, wenn heute ein OBD keinen Fehler anzeigt, das Auto steht, ist auch guter Rat im wahrsten Sinn des Wortes teuer.

    xbow42 Einfach mal einen Juiciebooster anschließen.


    Ja, du hast absolut richtig gehandelt! Was ich erkennen kann, ist alles erforderliche erfüllt, hoffentlich folgen viele dem positiven Beispiel.

    Teilweise ist es amüsant, andererseits aber bedenklich, welche unterschiedliche Meinungen hier existieren. Wahrscheinlich würde sich niemand die Gasleitungen im Haus selbst verlegen, mehr trauen sich schon Arbeiten an Wasserleitungen oder Abläufen zu, aber alle trauen sich die Elektrik zu, mit dem Wissen aus Youtube wahrscheinlich. Das ist entschieden zu wenig! Aber anscheinend kann man sich auch auf sogenannte Fachleute nicht mehr verlassen, die sicherheitsrelevante Einbauten oder Vorgaben vergessen. Das sind dann die Häuser und Wohnungen, die man dann im Fernsehen sieht, die dann als Brandursache alle einen technischen Defekt vermuten lassen. Im Großen und Ganzen armselig.

    MaGo

    Da würde ich dir empfehlen, ihn definitiv aber darauf anzusprechen, denn die Probleme bekommst ja du. Zum Schutz des Unternehmens behaupte ich aber, es ist keine tägliche Aufgabe, eine Wallbox zu installieren, da fehlt die Praxis. Bin ziemlich sicher, dass es seine erste Wallbox war, die er installiert hat.

    Wenn man die vorgenannten Vorschläge so akzeptieren möchte wie "Einfach mal einen Juiciebooster anschließen" würde ich vorher unbedingt prüfen, ob die Polizze der Feuerversicherung bezahlt ist, evtl. die Deckungssumme erhöhen und prüfen, ob auch Fahrlässigkeit versichert ist. ;)

    MaGo


    Da liegt ein gewaltiger Irrtum vor! Ich kopiere hier mal einen Fachbericht ein, der das besser als ich erklären kann:


    Die VDE 0100-722 legt fest, wie der Installationsort für die Stromversorgung von einem Elektroauto gestaltet sein muss. In diesem Zusammengang schreibt sie vor, dass Ladestationen ab 3,6 kW grundsätzlich schon vor ihrer Installation beim Netzbetreiber anzumelden sind. Das übernimmt der jeweilige Elektroinstallateur. Bei einer Ladeleistung von mehr als 12 kW muss die Wallbox vom Energieversorger sogar erst genehmigt werden. Zudem dürfen Sie die Ladestation nicht in feuer- oder explosionsgefährdeten Bereichen installieren.

    Nach Vorschrift der VDE 0100-722 ist der FI-Schalter zum Schutz vor Gleichfehlerstrom für jede Wallbox Pflicht, deren Bemessungsdifferenzstrom unter 30 mA AC (Wechselstrom) und 6mA DC (Gleichstrom) liegt. Das ist wichtig, damit jedes Elektroauto sicher geladen werden kann.

    So wie dkp_cobra schon schreibt, ich würde keinesfalls den Schalter, wenn er die CEE schaltet, belassen. Der brennt ab.


    Wenn es meine Anlage wäre, dann würde ich folgendes machen:

    Prüfen, ob die Zuleitung schwarzes Kabel bereits über einen FI-Schalter geführt ist

    Demontage des grauen Kastens und Montage einer neuen Feuchtraum-Kleinverteilung mit Klarsichttür

    Einbau eines (FI-Schutzes, wenn nicht Zuleitung bereits über FI) Leitungsschutzschalters 4-pol für CEE, eines 2-pol LSS für die 230 V Steckdosen, wenn du Spaß hast einen Reiheneinbausubzähler für CEE


    Das wäre meine Lösung für meine Anlage, aber auch bei dir anwendbar. ;)

    Noch ein kleiner Tipp, wenn du keinen FI-Schutzschalter hättest und in der E-Verteilung kein Platz mehr wäre: baue an Stelle des 4.pol Leitungsschutzschalters für die CEE eine Kombination Leitungsschutz-/Fi-Schutzschalter ein, hat dann die gleiche Breite und spart Platz. Gilt aber nur, wenn das wirklich so wie beschrieben wäre. ;)

    Nein, kann man leider nicht.

    Obwohl ich sehr viel in Deutschland unterwegs war, kann sein, dass mir die Anreise zu weit sein kann aus Wien. ;)

    Denke bitte an den richtigen FI-Schutzschalter. Als Goodie habe ich einen einfachen Subzähler vor der Wallbox eingebaut, muss ja auch nicht geeicht sein. FI-Schalter muss unbedingt Kennlinie "A" haben und 30 mA (0,03 A) Steht am Typenschild

    Sehe jetzt deine 2. Info: wenn das schwarze Kabel die Zuleitung wäre, das graue die Ableitung zur Steckdose, würde das von der Ferne aus gut aussehen, würde dann lediglich das graue Kabel auf 5x2,5 tauschen, wenn nicht ohnehin schon so ist.