Gilt doch letztendlich für alle BEV, ausschliesslich Kurzstrecke im Winter sorgt schnell mal für einen sterbenden 12V-Akku. Elektrische Verbraucher wie vor allem die Heizung ziehen dann viel Strom und durch die kurze Fahrzeit hat die HV-Batterie kaum eine Chance diese genügend nachzuladen. In der warmen Jahreszeit passiert nix, Licht und Wischer ziehen nur vergleichsweise zaghaft an dem Bleianker.
Tunlichst zu vermeiden ist der exzessive Einsatz der Heizung bei sehr tiefen Temperaturen in Kombination mit ständiger Ultrakurzstreckenfahrt. Glücklich wer wie ich das Auto in der Tiefgarage hat, ich setze mich in das Auto und fahre die paar Minuten ohne Heizung und kleinster Lüftungsstufe auf Arbeit.
Dann ist unser EV6 kein BEV, weil wir es gern kuschlig warm haben, auch wenn wir nur zum Einkaufen oder ins Büro fahren. Bisher Null Probleme mit der 12V Batterie (und auch sonst keine *aufholzklopf*).
Mal ehrlich, mir fällt schwer zu glauben, dass die Heizung vom 12V Netz gespeist wird. Ich meine in Erinnerung zu haben, dass Kollegen mit OBD Adapter berichtet haben, dass einmal Vorheizen (geplant oder per App) durchaus mehrere kWh verbrauchen kann. jedoch eine herkömmliche Autobatterie mit 50-60Ah umgerechnet nur 0,6-0,7kWh hat. Das würde bedeuten, dass die 12V Batterie die erste geplante Vorheizen nicht überleben würde. Oder verstehe ich hier was falsch?