Beiträge von amalfi

    Passt nicht perfekt zum Thema, aber die Station stimmt: wir wollen aus der Nähe von Bibione zurückfahren, bis zum Brenner Ionity sind es rund 330Km. Wir können im Hotel bis 100% laden. Ich bin schon oft längere Strecken gefahren, aber immer in D, da habe ich spätestens nach 270KM geladen und oft mit 1% Akku, weil ich ohne Tempolimit auch schnell gefahren bin. Daher meine Frage: ist es realistisch und sinnvoll, von Höhe +/- 0m 330Km weit, bei italienischem Tempolimit, hoch zur IONITY Brenner zu fahren? Haben den RWD mit großer Batterie und 19‘ Felgen.

    Also ich würd mir in Trento noch ein paar kWh nachladen. Sicher ist sicher. Hab mal in Affi auf über 80% geladen und bin dann am Brenner mit 4% angekommen, war allerdings voll bepackt mit 4 Erwachsenen und Zwei Fahrrädern auf den Heckträger...

    Also ich verstehe diese Geschichten nicht! Ich hab erst vor vier Wochen an mehreren verschiedenen Aral Pulse Ladesäulen geladen und immer über 200KW gesehen, teilweise bis über 230KW, und das, obwohl ich mit Freshmile bezahlt hatte. :saint:

    wenige cent? ich habe Jahrelang über ein eigenes Monitoring System auf MTS-K Basis "meine" Aral Tankstelle beobachtet. Über den Tank sind 20ct quasi normal an Schwankung. Das sind auch 10%. Und das Preisschild an der Tanke ist auch nicht die Lösung, da weiß ich den Preis erst wenn ich vor Ort bin...

    20ct sind vermutlich irgendwas von 10-15% im Gegensatz zu 200%. Für mich ein gewaltiger Unterschied...

    Auch beim Sprit gibt es Flottenkarten die nicht bei allen funktionieren und auch beim Laden kannst du adhoc mit Kreditkarte zahlen.


    Und in beiden fällen muss man den Preis nicht mögen. :/

    Du hast aber ein paar entscheidende Faktoren vergessen.

    Zum einen die Tranparenz (hatte ich ja geschrieben, dass man beim Sprit den Preis schon von der Straße aus sehen kann, und der ist zuverlässig, im Gegensatz zu den Apps) und die Tatsache, dass eben nicht jede Ladesäule Karten akzeptiert, und für mich der entscheidenste, die Preise beim Sprit variieren um wenige Cent. Beim Strom kann Dir passieren, wenn Du die falsche Karte erwischt, dass Du gleich erheblich mehr als das doppelte bis zum dreifachen bezahlst (ist mir schon passiert mit 89 statt 29ct).

    Mach mal halblang. Bevor Du jetzt alle für meschugge erklärst, die bei Insta abgeschlossen haben, die haben mir z.B. 2022 362€ ausgezahlt. Es ist also nicht so, das solche Anbieter generell viel zu wenig auszahlen. 2022 waren sie deultich höher als viele Pauschalangebote. 2023 halt deultich niedriger...

    Ja, ist komplex, aber mit etwas Hilfe von einer guten App für den Preisvergleich (Chargeprice App) lässt sich das relativ einfach auflösen.

    ...

    Aus meiner Sicht und aus meiner Erfahrung klappt das oft nicht, wenn Du dann irgendwo abseits stehst, und Chargeprice keinen einzigen der 7 Anbieter anzeigt, von denen Du ne App und / oder ne Ladekarte hast. Außerdem sind Strecken nicht immer 100% planbar. Ich würde mir durchaus das System aus der alten Verbrenner-Welt wünschen, wo ich von der Straße aus sehe, was die Energie kostet, und ich genau weiß, dass ich mit meiner EC- oder Kreditkarte dort für genau diesen Preis Energie tanken kann.

    Wie oft stand ich schon an einer Ladesäule und die Chargeprice App hat behauptet, dass Freshmile das güstgiste wär und dann hat weder die Karte funktioniert, noch die Freshmile App die Säule erkannt. Dann hat man die Wahl, entweder doch für nen Wucherpreis laden oder weiterfahren, in der Hoffnung, dass es besser wird.

    Die Tatsache, dass ich an einer Tanke immer den gleichen Preis für den Sprit zahle, egal ob mit Cash, der einen Kreditkarte oder der anderen oder mit Maestro oder was auch immer, ist für mich ein klares Plus in der Verbrennerwelt. Da brauch ich mir vorher keinen Kopf machen, ob ich für die Ladesäule oder für das Land die richtige Karte habe. Der Preis ist immer der, der angezeigt wird. Ich verstehe nicht wie man das nicht bevorzugen kann...