Beiträge von Kurtelo

    Ich war am Wochenende mit meinem Kia in den Bergen und habe den EV6, ohne zu schonen, über mehrere Alpenpässe gejagt. Er hat sich in den Serpentinen sehr wohl gefühlt, und mir hat es Spass gemacht, serhr viel Spass. :)

    Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Ich war immer mit eingeschaltetem ESP unterwegs, auch im GT Modus. Nach den engen Haarnadelkurven bei welchen man z.T. fast bis Schritttempo abbremsen muss, möchte man danach auch wieder schnell Fahrt aufnehmen. Leider bin ich da etwas enttäuscht worden. Ich hätte angenommen, dass gegen Ende der Kurve, mit abnehmender Querbeschleunigung wieder langsam und zunehmend Leistung auf die Räder abgegeben wird. Fehlanzeige, da geht erst Mal nichts, gar nix. Erst nach etwas mehr als 1 Sekunde Gradeausfahrt ohne jegliche Querbeschleunigung, gibt der EV6 wieder Leistung auf die Räder, dann aber voll, wie man es eben liebt. Ich habe dieses Verhalten in unzähligen, mit Tempo gefahrenen Kurven festgesellt. Das erste Mal bin ich etwas erschrocken, dachte schon, jetzt ist etwas kaputt, die Motoren haben keine Leistung mehr.

    Bin ich der einzige bei dem dieses Verhalten auftritt?

    Hallo Birdy!


    Das Verhalten ist eben auf Sicherheit abgestimmt und das nicht ohne Grund. Du schreibst...Ich war immer mit eingeschaltetem ESP unterwegs, auch im GT Modus... und damit hast Du eben den Sicherheitslevel im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Natürlich ist das eine Spaßbremse und Du bist enttäuscht. Du kannst das aber schnell ändern und der Spaß kommt nicht nur beim aus der Kurve herausbeschleunigen mit nicht offener Lenkung sondern auch beim Reinbremsen. Du wirst sehen....


    Level 1:

    Du kannst im mydrive Modus das ESP einmal etwas zurücknehmen und hast damit ein wenig "Quermodus" in und aus der Kurve. Der Übergang von ESP auf Power geht erstaunlich schnell.


    Level 2:

    Wenn Du aber so richtig die ESP befreite Physik spüren willst, dann ESP komplett aus. Dann sind die Pferde volle Pulle über 70% SOC abrufbar. Das "mehr" an Spaß verlangt aber ein "mehr" an saftey zone.


    Level 3:

    Wenn Du aber so richtig Spaß mit evtl. ein wenig Angst haben willst, dann in den Drift Mode und es zieht Dich bzw. den GT nichts mehr gerade. Das machst Du dann alleine mit dem Pedal und man sieht für Monate wo der GT unterwegs war. Insektentod auf der Seitenscheibe ist garantiert dabei.


    Die fast 600 PS schieben und ziehen bereits bei Level 1 brutal und die Traktion ist dank Sperrdifferential auch bergauf heftig. In Level 2 braucht es dann mehr Platz auf der Straße. Level 3 ist einfach nur krank wenn die Power an die Hinterräder kommt und nur auf einer relativ großen freien Fläche für mich machbar, da ich aus der Verbrennerwelt komme und driften dort etwas anders funktioniert. Das irre dabei ist, dass mit dem GT auch mit hohen Geschwindigkeiten gedriftet werden kann, also > 160, aber das braucht viel Platz und gute Kontakte zum Reifenlieferanten des Vertrauens...

    Bin gespannt auf Deinen Bericht und den erlebten Spaß. Trackdays gibt es genug und nach wie vor ist quer nicht schnell, aber hat einen anderen Spaßfaktor :)


    LG, Kurt

    Ich habe noch was vergessen.

    Beim Quartier auf Elba, konnte ich meinen GT bei einem Tesla Ladepunkt am Haus des Vermieters laden. Der hatte eine PV Anlage am Dach und da sind dann völlig kostenfrei für mich 4kW/h in die Batterie getröpfelt. Ansonsten ist da der Tesla der Vermieters gehangen. Wir haben uns abgestimmt und so war dann mein GT voll für die Überfahrt auf das Festland. Wäre das nicht gegangen, wäre nach dem Hafen in Piombino in ein paar Kilometern Entfernung in Scarlino ein Ionity HPC Ladepunkt mit 4? Chargern gewesen.

    Hallo!

    Ich lade in der Regel entweder zu Hause, bei Ionity oder bei Tesla. Da ich mit dem EV6-GT recht viel (40-50k/Jahr) unterwegs bin im DACH-Raum, stellt sich die Alternative bei Tesla als gute Alternative dar.

    Ich hatte bis dato weder bei V3 noch bei V4 Ladern Probleme. Die reduziert Ladegeschwindigkeit macht das Schreiben von Mails oder Notizen möglich, neben Bedürfnissen wie Essen und Trinken bzw. deren "Entsorgung". Meistens gibt es bei Tesla Ladern Infrastruktur, die ich bei anderen Betreibern öfters vermisse.

    Ich schätze die Transparenz der Kosten vor, beim und nach dem Laden bei Tesla sehr und finde es schade, dass die SC nicht in der Navigation als Ladepunkte anwählbar sind.

    Wenn es den wirklich sehr flott gehen muss, so bin ich auf Ionity mit Ladegeschwindigkeiten > 200kW/h angewiesen.


    Ich bin vor ein paar Wochen mit dem GT von Oberösterreich nach Elba mit Umweg über Pisa in Italien gefahren und konnte problemslos und kostengünstig laden. In Bologna, bei 40 Grad Außentemperatur, wurde die Ladung auf 130kW gedrosselt, da die Akkukühlung einsetzte. Diese war erst nach 10 Minuten Autobahnfahrt wieder im grünen Bereich, aber selbst bei gedrosselter Leistung reicht die Power um gut voranzukommen. Leider gewöhnt man sich recht flott an die Power und vermisst dann im Family Sorento Plug-In mit 265 PS den Vortrieb ;)

    Ansonsten finde ich die Tesla Ladeinfrastruktur bei ausreichend Zeit Top. Kosten sind auch Top und zum Glpück haben wir ja die Freiheit zu wählen, wem ich mein Geld quasi auf den Tisch lege.


    Liebe Grüße.
    Kurt

    Ich habe in meiner Umgebung 2 Tesla SC. Ein Standort mit V3 Ladern und der andere Standort mit V4 Ladern. Bei beiden Standorten könnte ich nicht mehr als 100 kW/h ziehen. Ich dachte das dies nur bei den V3er Säulen so ist, aber anscheinend auch bei V4 Säulen. Lade immer bis 80%.


    Hat da jemand von Euch andere Erfahrungen gemacht?


    Gruß


    PS: Das Laden selbst war easy und hat gut funktioniert mit der App von Tesla.

    Ich finde den Ansatz von Protagoras sehr interessant. Ich knie mich bei Gelegenheit mal unter die AHK und fotografiere die Lage der Schrauben. Wäre interessant das zu vergleichen. Eventuell kann das für KiaWanderer der Ansatz zur Lösung seines Problems sein. Hmm...bin gespannt..

    Ehrlicherweise habe ich mir beim ersten Mal lesen des Threats von KiaWanderer gedacht, die sollen sich bei Kia nicht so anstellen und das ordentlich vermessen und dann dem Kunden eine gute Lösung anbieten. Schlussendlich soll der nächste Wagen ja wieder ein Kia sein. Naja, die Freundlichen stellen sich Beziehungsmanagement zum Kunden sehr unterschiedlich vor.


    Am Wochenende bin ich aber selbst zum Handkuss gekommen. Ich habe seit zwei Monaten einen GT mit jetzt knapp 10.000km auf der Uhr und das Auto sollte sich bereits gesetzt haben. Unser Pferdehänger hat(te) ein Stützrad zum Arretieren und dieses wollte ich ersetzten mit einem Automatikstützrad. Naja, altes runtergeflext und neues draufgeschweisst. Tja, dann war die Sch... perfekt. Kein ausklappen des automatischen Stützrades mehr, da zu tief etc. Stützrad wieder runtergeflext und höher montiert. Jetzt hat es gepasst und mit "Ach und Krach" rastet das Stützrad belastbar ein. Es hat auch angekuppelt gerade ausgesehen, jedoch komisch kam mir das Ganze schon vor.


    Wir haben auch noch einen Sorento mit AHK und dann habe ich es dort probiert. Alles einwandfrei. Nachgemessen stehen wir vom Boden unbelastet beim Sorento bei 43cm Oberkante Kupplungskopf und beim EV6 GT bei 40cm. Bitte steinigt mich nicht wegen ein paar Millimetern, aber die 3 cm sind schon eine Welt beim An- und Abkuppeln.


    Eventuell kannst Du den Exzenter zum Ausfahren der Nase für das Stützrad beschleifen, damit es früher einrastet. Schau Dir die Bewegung beim Rauf- und Runterdrehen mal an. Heftig wird es ja erst mit einem beladenen Anhänger...


    Das der EV6 von KiaWanderer so tief ist, fällt ja völlig aus dem Rahmen. Fahr doch mal zu einem Sachverständigen und der soll sich das ansehen, ob die Federn lahm sind oder hier technisch alles richtig montiert wurde. Ich gehe davon aus, das KiaWanderer die AHK beim Freundlichen montieren hat lassen. Der "Mangel" liegt nun vor und Abhilfe ist von Nöten. Lass Dich nicht verarschen. Oft hilt ein Brief vom Rechtsverdreher und das Gegenüber kommt in die Gänge...