Ehrlicherweise habe ich mir beim ersten Mal lesen des Threats von KiaWanderer gedacht, die sollen sich bei Kia nicht so anstellen und das ordentlich vermessen und dann dem Kunden eine gute Lösung anbieten. Schlussendlich soll der nächste Wagen ja wieder ein Kia sein. Naja, die Freundlichen stellen sich Beziehungsmanagement zum Kunden sehr unterschiedlich vor.
Am Wochenende bin ich aber selbst zum Handkuss gekommen. Ich habe seit zwei Monaten einen GT mit jetzt knapp 10.000km auf der Uhr und das Auto sollte sich bereits gesetzt haben. Unser Pferdehänger hat(te) ein Stützrad zum Arretieren und dieses wollte ich ersetzten mit einem Automatikstützrad. Naja, altes runtergeflext und neues draufgeschweisst. Tja, dann war die Sch... perfekt. Kein ausklappen des automatischen Stützrades mehr, da zu tief etc. Stützrad wieder runtergeflext und höher montiert. Jetzt hat es gepasst und mit "Ach und Krach" rastet das Stützrad belastbar ein. Es hat auch angekuppelt gerade ausgesehen, jedoch komisch kam mir das Ganze schon vor.
Wir haben auch noch einen Sorento mit AHK und dann habe ich es dort probiert. Alles einwandfrei. Nachgemessen stehen wir vom Boden unbelastet beim Sorento bei 43cm Oberkante Kupplungskopf und beim EV6 GT bei 40cm. Bitte steinigt mich nicht wegen ein paar Millimetern, aber die 3 cm sind schon eine Welt beim An- und Abkuppeln.
Eventuell kannst Du den Exzenter zum Ausfahren der Nase für das Stützrad beschleifen, damit es früher einrastet. Schau Dir die Bewegung beim Rauf- und Runterdrehen mal an. Heftig wird es ja erst mit einem beladenen Anhänger...
Das der EV6 von KiaWanderer so tief ist, fällt ja völlig aus dem Rahmen. Fahr doch mal zu einem Sachverständigen und der soll sich das ansehen, ob die Federn lahm sind oder hier technisch alles richtig montiert wurde. Ich gehe davon aus, das KiaWanderer die AHK beim Freundlichen montieren hat lassen. Der "Mangel" liegt nun vor und Abhilfe ist von Nöten. Lass Dich nicht verarschen. Oft hilt ein Brief vom Rechtsverdreher und das Gegenüber kommt in die Gänge...