Sorry, aber da muss ich dir leider widersprechen. So kompliziert ist das nämlich nicht. Komplex: ja, aber kompliziert: nein.
- Dass die MP3-Tags gepflegt sein müssen, versteht sich von selbst.
Beim Einstecken des USB-Stick oder der SD-Karte ins lädt das Infotainment die MP3-Tags und aktualisiert die Datenbank für das Speichermedium (ich hatte im Octavia einen 32 GB Stick, der wurde in weniger als 5 Sekunden komplett eingelesen; aktuell bin ich mit einem Carsharing Mini Cooper SE unterwegs, der macht das auch innerhalb von ein paar Sekunden).
- Für die Speech-to-Test Umwandlung gibt es Bibliotheken/Frameworks, die in der Regel lizenziert werden. So etwas schreibt nicht jeder Softwarehersteller selbst.
- Die syntaktische Analyse ist jetzt auch nicht komplexer als bei den anderen Sprachbefehlen im EV6 z.B. zum Steuern der Temperatur, der Sitzlüftung, usw. Da habe ich mich zugegebenermaßen vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt in meinem Post.
Im Octavia sagt du z.B. das Schlüsselwort "Interpret abspielen", das System dann "Bitte nennen Sie den Interpreten" und dann wandelt die Text-to-Speech Engine deine Wortgruppe in Text um, die dann über Fuzzy-Search in der Interpreten-Datenbank gesucht wird. Das hat erstaunlich gut funktioniert!
Im Grunde ist das ja aber nix anderes, als wenn du dem Navi sagst, wo du hin willst. Da wird auch "nur" Sprache in Text umgewandelt und dann in der Navi-DB gesucht. Der EV6 kann ja über Sprache auch eine Adresse verstehen, wenn er nicht auf die Online-Routenführung zugreifen kann. Das konnten auch schon die alten Navis (TomTom, Becker, Navigon).
Als langjähriger Octavia-Fahrer, der seine MP3-Daten damals penibel gepflegt hat, kann ich dir versichern, dass das der Octavia das sehr wohl kann. Ob du dir das vorstellen kannst, oder nicht. Die Menschen konnten sich früher auch nicht alle vorstellen, dass sich die Erde in einem Vacuum um die Sonne rast
.