Um einen Tesla zu knacken, bräuchte man eigentlich 2^80 = 1.2x10^24 Berechnungen. Durch einen Bug wurde das aber auf 2^41 = 2.2x10^12 Berechnungen, also nur noch ein billionstel der vorherigen Anforderung, reduziert. Das war mit zwei Tabellen mit vorberechneten Werten (insgesamt etwa 10TB an Daten) recht einfach machbar. Durch ein Software-Update wurde der Bug behoben und aus war es mit der Einfachheit.
Die nun nötigen Tabellen dürften einige hundert Zettabyte groß sein - so grob die Größe des Internets heute.
Bei Kia konnte die Komplexität auf 2^24 = 16.777.216 (1.6x10^7 !!!) Berechnungen reduziert werden - für heutige Computer stellt schon das keine Herausforderung dar. Weitere Untersuchungen ergaben, das tatsächlich nur 3 Bytes für den Krypro-Code entscheidend waren. Das sind 24 Bit - selbst die heutzutage in 5 Sekunden knackbare DES-Verschlüsselung von EC-Karten hat 50 Bit. Die 24 Bit stellen somit nur noch eine millisekundengroße Hürde dar, die jeder Atmel-Microcontroller mit 20MHz Takt im wortwörtlichen Handumdrehen berechnet.
Ich hatte bis hierher gedacht, das die enorme Rainbow-Tables in GB- oder TB-Größe benutzen müssen. Aber das ist tatsächlich eine nicht existente "Sicherheit". Das gehört an die ganz große Glocke gehängt.