Hatte soeben wieder einen Anruf vom Kundendienst, der mir einige, wenige Fragen beantwortet hat, wobei keine wirklich neuen Erkenntnisse herauskamen. Vorab kann ich sagen, dass man da auch nichts herausbekommt, denn die geben nichts weiter, was evtl. später belastend sein könnte, außer natürlich, dass der Kia ein ganz tolles und innovatives Auto ist, auf das man sich freuen kann, und um Geduld gebeten wird-denn schließlich haben sie keinen Einfluss auf die Produktion.
Also, was habe ich nun an Infos bekommen:
Es gibt eine Dispositions-Fachabteilung der Kia Deutschland. Bei der gehen alle von den Händlern aufgenommenen Bestellungen ein. Diese Fachabteilung gibt diese Daten weiter nach Korea. Die gesamte weitere Planung läuft ausschließlich in Korea.
Das Fahrzeug hat nun im Computer den Status mit der Farbe rot.
Wenn die Produktionsplanung in Korea den Bau des EV6 einplant, springt die Ampel in der Miste auf orange. Zusätzlich wird dem Fahrzeug nun eine VIN (Vehicle Identity Number) zugewiesen.
Diese Vorplanung ist aber unverbindlich. Sollte sich im Verlauf bis zum geplanten Starttermin der Produktion durch unerwarteten Ausfall (Hemmnisse) einer Baukomponente (fehlende Verfügbarkeit) eine Produktion nicht durchführen lassen, wird die Einplanung wieder rausgenommen, die Ampel springt wieder auf rot.
Momentane Hemmnisse sind, laut Anrufer, „seltene Erden“.
Auf meine Frage, mit wem der Händler denn eigentlich kommuniziert, sagte er, dass der Händler ebenso eine Art Kundendienst hat, wie wir als Normale Kunden, aber eben in Form einer Disposition.
Das war‘s auch schon. Ich konnte nicht mal brav Tschüss sagen, da hatte er schon aufgelegt.