Beiträge von Andrei

    Jep, das Model 3, das ich gerade fahre macht das auch. Allerdings halte ich das für suboptimal weil ich manchmal schon 20 Meter vom Auto entfernt bin bis die Karre schließt. Und jedes Mal die Schlüsselkarte rausfummeln ist ja auch nicht die Lösung. Dann lieber eine klassische Fernbedienung.


    Dann ist die Lösung von Kia mit dem Berühren des kapazitiven Türgriffschalters ziemlich optimal: man muss keinen Schlüssel in die Hand nehmen und sich keine 20 Meter vom Auto entfernen.

    DAS stimmt so nicht. Aktuelles Beispiel: Tesla; Zukünftiges Beispiel: VW.

    Die ID-Reihe wird nicht mehr über das Autohaus bestellt sondern es wird direkt mit VW abgeschlossen. Alle Kunden erhalten die gleichen Preise/Rabatte. Schimpft sich Agenturmodell, der Händler ist nur noch Vermittler und erhält eine Provision.

    Jeder der eine Versicherung abgeschlossen hat kennt das bereits.


    Was soll denn in meiner Aussage nicht stimmen?

    Immerhin habe ich explizit und ausschließlich über das aktuelle Kia-Händlermodell geschrieben. Du sagst, dass es bei Tesla/VW anders ist und deswegen meine Aussage falsch ist.


    Muss man diese seltsame Logik verstehen?

    Zurück zum Thema :)


    Gerad wieder den regelmäßigen Bummel über das Gelände des Frankfurter 'Zwischenlagers' gemacht - Es sieht immer düsterer aus. Kein einziger EV 6 mehr dort. Ein offenbar aufgearbeiteter Basis in Rot vor den Hallen, der noch immer im Verkaufsraum stehende 58er Basis in rot und der schwarze Vorführer. Sonst. Nichts. Gar nichts. Krass... :(


    Das könnte natürlich durch den aktuellen Streik in Bremerhaven bedingt sein. Dann läuft das Frankfurter Lager eben schnell leer.


    Ingo, ich lebe in jetzt. Und jetzt hat Hyundai/Kia immernoch die Verträge mit Händlern und die Händler tragen maßgeblich zum Verkaufserfolg bei. Ohne vernünftige Kundenbetreuung durch Händler=Werkstatt würde jede Marke in kurzer Zeit weg vom Fenster sein.

    Daher wird es auch in der Zukunft so sein, dass an jedem verkauften Fahrzeug auch der Händler mitverdient. In welcher Form auch immer, ob es eine feste Provision oder ein verhandlungsabhäbgiges Ergebnis sein wird, sei dahin gestellt.

    Sicher schafft sich ein Händler, der solche "Tricks" verwendet, ein Kontingent an Fahrzeugen, die er dann wirklichen Kunden anbieten kann. Es stellt sich bei diesem Vorgehen immer die Frage, ob es nicht mit der Zeit bei Kia auffällig wird und wie man dort dazu steht. Ich könnte mir vorstellen, dass man die vielleicht nicht so gerne sehen wird, denn sonst hätte man vermutlich nicht die Bestellung von reinen Vorführ- oder "Halden"-Fahrzeugen für die Händler temporär bei bestimmten Modellen gestoppt. Aber dies ist reine Spekulation von mir. Und ob solche Verhaltensweisen Folgen für diese Händler haben ... keine Ahnung wie Kia hier tickt.


    Wenn man sich eingesteht, dass Kia und Händler Wirtschaftsunternehmen sind und alle ihre Tätigkeiten zur Gewinnmaximierung dienen, dann ist folgende Logik schlüssig:

    - Die Produktionskapazitäten sind aktuell limitiert

    - Die Händler bekommen nur ganz wenige Autos, generieren also deutlich weniger Gewinn und haben die gleichen Ausgaben

    - Was liegt also näher, als die wenigen verfügbaren Autos zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen, um den Gewinnausfall zu kompensieren?

    - Kia Deutschland und die Händler brauchen sich gegenseitig. Gehen die Händler unter, bekommt Kia Deutschland massive Absatz- und Reputationsprobleme. Also lässt man die Händler gewähren.


    Auch wird Kia keine offizielle Lieferzeitgarantie oder Kompensation bei einem möglichen Förderungsausfall anbieten, denn das würde sofort dazu führen, dass die noch in 2022 verfügbaren Autos nicht mehr zum Listenpreis verkauft werden können.

    Ist der Drück des Förderungswegfalls erstmal weg, warten die Kunden einfach in Ruhe auf das Auto mit Rabatt.