Beiträge von Seniornerd

    Ich habe heute Nachmittag den Test gemacht: Wagen durch die Waschganlage gefahren, so dass die Frontkamera über dem Nummernschild wieder sauber war. Die Kamera hinter der Windschutzscheibe war schon vorher sauber, das aber sorgte vor dem Waschlauf nicht für gute Schildererkennung.


    Nach dem Waschlauf bin ich ca. 20km Autobahn gefahren - bei +6°C und Regen. Die Schilderkennung und die Einstellung der Fahrgeschwindigkeiten bei wechselnden Höchstgeschwindigkeiten lief zu 100% genau. Für mich ist das der Beleg, dass die Schilderkennung anhand der Frontkamerta über dem Nummernschild erfolgt.

    Weiß jemand, an welche Adressen man z.B. Ladesäulen beim KIA Navi und bei ABRP melden kann, die in der jeweiligen Datenbank fehlen?


    So etwas ist mir gestern in Landau/Isar passiert; dort gibt es vier niegelnagelneue IONITY 300kW-Säulen, die weder bei KIA, noch in ABRP gefunden werden.


    In der IONITY App und in Chargeprice sind sie aufgeführt - aber das hilft nicht beim Planen und Vorkonditionieren.

    Richtig.

    Die Kamera in der Front Stoßstange ist für die 360 Grad Kamera / Einparkhilfe, die in der Windschutzscheibe für die Assistenzsysteme.

    Ich greife noch mal KalleFFM 's Post # 129 auf, weil ich Zweifel an dieser Aussage habe:


    Gestern war ich eine längere Strecke auf der Autobahn unterwegs, und stellte irritiert fest, dass der Wagen die wechselnden Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht mehr korrekt erkannte, was er bisher immer zufriedenstellend geschafft hat. Entweder er fand eine Beschränkung auf 100km/h ohne Schild, oder er konnte die Zahl auf dem Schild nicht richtig lesen (100 km/h anstatt korrekt 120 km/h) etc. Das Problem trat vor allem an Streckenpassagen auf, an denen leichter Nebel herrschte.


    Nach der Fahrt habe ich das Fahrzeug überprüft - es war wegen überfrierender Nässe (Umgebungstemperatur -1°C) stark verschmutzt, aber interessanterweise nur "unterhalb der Gürttellinie" (gute Aerodynamik). Die Front- und Heckkamera hatten einen starken Schmutzbelag, das Bild der Heckkamera war entsprechend "nebelig". Die Kamera hinter der Windschutzscheibe hatte klare Sicht; die Scheibe war vergleichsweise sauber.


    Ich vermute daher, dass für die Schilderkennung nicht die Kamera hinter der Frontscheibe, sondern die Kamera vorne über dem Nummernschild genutzt wird. Kann jemand anderes diese Beobachtung bestätigen?


    Ich jedenfalls fahre den Wagen durch eine Waschstraße, und prüfe dann, ob das Problem weiter besteht.


    Ach ja, noch was: Bei Fahrten auf der Autobahn gibt es ja öfters auf den parallel zur AB laufenden Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren Geschwindigkeitsbeschränkungen mit Schildern links und rechts der Parallelstraße. Diese Schilder nimmt das System oft zum Anlass, eine Geschwindigkeitsbeschränkung anzuzeigen, auch wenn ich mich nach wie vor auf der AB befinde.

    Seniornerd den Sinn sehe ich nicht... sobald du langsamer oder schneller fährst... fällt die Berechnung zusammen. Außer du kriegst über CarScanner irgendwo die "Trip average speed" oder sowas über trip distance und trip time. Ist ja schon ein Unterschied ob man 100, 130, 150 oder 180 fährt. ;)

    Na ja, das ist ja das gleiche Problem wie bei der Reichweitenanzeige, die ja eher ein geratener Wert ist und sich am Fahrstil der letzten Vergangenheit orientiert.


    Für Langstrecken-Fahrten sehe ich darin insofern einen Sinn, da man auf Autobahnfahrten eher nicht ständig den Fahrstil wechselt. Wenn ich z.B. den HDA mit Tempomat und bei Berechnungen den durchschnittlichen Energieverbrauch seit dem letzten Ladevorgang nutze, erhalte ich schon ein einigermaßen gleichmäßiges Fahrprofil, so dass Reichweitenwerte und andere daraus abgeleitete Parameter relativ zuverlässig sind.

    Danke für Eure Anregungen!


    Also gut, wenn uns KIA - sofern überhaupt - nur einen Ein/Aus Knopf liefert, lassen sich die erwähnten Funktionen mit Car Scanner realisieren?


    Die nötigen Daten gibt es ja, die Frage ist nur, ob sich Berechnungen mit Zwischenspeichern, bedingten Schleifen etc. in Car Scanner implementieren lassen. Einfache Formeln scheinen ja möglich zu sein - aber kleine Programme?

    Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht, was eine Funktion für manuelles Vorkonditionieren des HV-Akkus leisten sollte. Eine solche Funktion sollte nicht einfach nur das Vorheizen starten, sondern dem Fahrer über eine Simulationsrechnung auch eine Abschätzung anbieten, wie viel Fahrzeit bzw. Fahrtstrecke bis zur vollständigen Vorkonditionierung nötig sind. So könnte man auch Ladesäulen berücksichtigen, die (noch) nicht in den Routenplaner-Datenbanken enthalten sind.


    Die nötigen Rahmendaten für die Simulation sind verfügbar; sie sind in den diversen Ladeleistungs-Schaltschwellen, über die Storm berichtet hat und in den temperaturabhängigen Ladeleistungskurven von koaschten zu finden


    Dabei wären wahrscheinlich die folgenden weiteren Parameter zu berücksichtigen:

    • Durchschnittlicher Energieverbrauch, z.B. seit dem letzten Ladevorgang, ggf. abzügl. Energieverbrauch für Klima
    • Durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit seit dem letzten Ladevorgang
    • Umgebungstemperatur beim Vorkonditionierungs-Start
    • Min. Zellentemperatur beim Vorkond.-Start
    • Max. Zellentemperatur beim Vorkond.-Start
    • SOC beim Vorkond.-Start

    Eine solche Simulationsrechnung lässt sich vermutlich nicht in Car Scanner programmieren, da hierzu bedingte Befehle, die Speicherung von Zwischenergebnissen und Programmschleifen nötig wären. Kann Car Scanner so etwas?


    Was meint ihr, fehlen da noch irgendwelche Features oder Parameter?

    Ich finde im Winter kommt das E-Auto einfach an seine Grenzen. Ich finde es auch einfach nicht gut, dass ich im Winter trotz 30 Minuten Vorkonditionieren nicht mehr als 70kw Ladeleistung sehe. Ja, das ist Physik. Nein, vorher mit der Konditionierung anfangen wäre keine Alternative gewesen.

    Da steckt sicher noch Optimierungspotenzial drin. Auf jeden Fall richtig ist es aber, daß man sich viel zu viel kümmern muss um vernünftige Ergebnisse zu erzielen.

    Stimmt, die Akku-Vorkonditionierung ist noch weit davon entfernt, eine benutzerfreundliche Funktion zu sein. Mein Kriterium für Benutzerfreundlichkeit wäre, dass man sie auch als Verbrennerfahrer ohne großes Studium benutzen könnte.


    Das habe ich gestern bei einem Familienbesuch erlebt: Bei einer Tour von München nach Niederbayern wollte ich nahe Landau/Isar bei IONITY laden, aber dieser Ladepark scheint recht neu zu sein - er war weder in der Datenbank des KIA Navis noch bei ABRP zu finden*.


    Glücklicherweise fand ich unterwegs nach längerer Recherche heraus, dass es am gleichen Ort auch Ladesäulen von Fastned gibt. Ich habe also die Fastned-Säulen als Ziel verwendet, bin aber 50m weiter zu den IONITY Säulen gefahren. Leider habe ich das aber erst ca. 40km vor meinem gewünschten Ziel heraus gefunden, so dass der Wagen nicht genug Zeit hatte, um komplett vorzukonditionieren. Das hat mich wertvolle Zeit gekostet, do dass ich verspätet zu meinem Besuch ankam. :(


    Manuelle Vorkonditionierung hätte mir geholfen, das Problem zu vermeiden. Ich habe mir einmal im folgenden Thread Gedanken gemacht, was eine solche Funkton können sollte, damit Vorkonditionieren endlich keine Raketenwissenschaft mehr wäre.


    * Wo könnte man Ladeparks bei KIA bzw. ABRP melden, die in deren Datenbanken fehlen?

    Und was ist, wenn ich das Auto ohne App bewege?

    Daher meine Anmerkung/Frage, welche Daten das Auto auch ohne App direkt an KIA meldet.


    Außerdem sendet das Auto über KIA Connect z.B. auch Meldungen, dass das Ende eines Ladevorgangs in X Minuten bevorsteht. Diese Meldung kommt auch, wenn die Connect App nicht aktiv ist, also nicht gestartet wurde. Es reicht offenbar, dass sie auf dem Handy installiert und einmal mit dem Auto verbunden wurde.


    "Ohne App" bedeutet also, dass die App garnicht auf dem Handy installiert ist. :huh:


    Nachtrag: Gibt es unter den Lesern dieses Threads bzw. unter den Mitgliedern dieses Forum Juristen, die sich genauer mit dem deutschen Datenschutzrecht auskennen? So jemanden im Boot zu haben, wäre sicherlich hilfreich, um unsere Forderungen so zu formulieren, dass sie auch Wirkung entfalten können.