Beiträge von Raikou

    Nur die Ruhe, Angst haben musst du sicherlich nicht. Nur ist ein etwas angepassteres Mindset für E-Auto-Fahren erforderlich, da es Stand heute leider noch nicht ganz so trivial ist wie mit einem Verbrenner (egal mit welchem Modell von welchem Hersteller).


    1) das zusätzliche Kabel, wovon hier meistens die Rede ist, ist ein Typ2-Ladekabel (Google hilft gern). Damit kannst du dann bis zu 22kW (bzw max. 11kW beim EV6) an manchen Ladesäulen laden, die über kein eigenes Kabel verfügen (z.B. bei uns hier beim Ikea, steht nur Säule, das Kabel musst du selbst dabei haben). Dieses Kabel wird i.d.R. vom Händler nicht mitgegeben oder ist aufpreispflichtig. Das einzige Ladekabel, welches du mit dem EV6 erhälst, ist der sogenannte "Ladeziegel", mit welchem du auch an einer normalen Schuko-Steckdose laden könntest. Dauert dann halt ewig.

    Deshalb ist angeraten, dir ein Typ2-Kabel zu besorgen (muss nicht von Kia sein, da gibt es etliche Anbieter online, die günstiger sind), weil einfach praktisch.


    2) ein weiteres zusätzliches Kabelgedöns, was viele ansprechen, ist der sogenannte JuiceBooster oder NRGkick (nur um 2 Beispiele zu nennen). Das sind mobile Ladelösungen, die auch mit unzähligen Adaptern daherkommen und auch als mobile Ladelösung oder "Wallbox" genutzt werden können. Braucht nicht jeder (ich brauch's zB nicht), kannst gerne Google oder die Suchefunktion im Forum nutzen um mehr zu erfahren.


    3) es "braucht" keine zusätzliche App. Grundsätzlich kann man das eingebaute Navi nutzen, wo auch Ladestationen (nicht alle) vermerkt sind und diese entsprechend ansteuern. Viele E-Autofahrer nutzen aber weitere Apps, weil dort mehr Ladestationen verzeichnet sind, mit Preisen, Verfügbarkeiten, usw.

    Die Sache mit der Routenplanung ist ein heiss diskutiertes Thema, z.B. in diesem Thread Wird die Ladeplanung überbewertet? oder hier Die beste App für die Routenplanung (ABRP, etc.)).


    Grundsätzlich gilt: klar kannst du immer bis auf ein gewissen Batteriestand runterfahren (z.B. 20%) und dann spontan gucken, wo du laden willst. Da Problem hier ist eher noch die Infrastruktur. Tankstellen für Verbrenner gibt's mittlerweile in nahezu jedem Kuhdorf, da kannst du auch spontan mit 10km Restbenzin irgendwo abfahren und findest in dem Umkreis meistens auch einen Zapfhahn. Das ist bei Ladestationen noch nicht der Fall. Auch entlang der Autobahnen haben nicht alle Raststätten, die eine Tankstelle anbieten, auch Ladesäulen.

    Deshalb ist der Gedanke, dass man sich für längere Routen eine Planung macht, besonders am Anfang als E-Auto-Neuling, durchaus sinnvoll, um Panikattacken und Schweissperlen wegen Reichweitenangst und Schildkrötensymbolen entgegen zu wirken.


    Elektroautofahren ist sicherlich keine Quantenphysik. Aber man muss doch etwas umdenken. Der EV6 war/wird auch mein erster E-Auto, vorher 15 Jahre lässig Verbrenner gefahren. Alles machbar, man muss sich nur darauf einlassen. :)


    Willkommen in der E-Mobilität :)

    ich hatte jetzt in 15 Jahren Autofahren noch nie gedacht "boah, jetzt bräuchte ich ein Leistungsmonster von 500 PS!" :D ich denke, dass 300 oder sogar 200 PS durchaus ausreichen. Besonders beim E-Auto. Aber jeder nach seinem Gusto ;)


    in der Schweiz ist eh Vmax 120km/h :D solche Ungetüme sind hier zum Verkümmern verurteilt, das muss einem ja schon in der Seele weh tun, die hier so zügeln zu müssen :D


    Anyway. KIAEV6GT du musst halt wissen, was dir wichtig(er) ist, wo du bereit bist für Kompromisse und wie dein (künftiges) Fahrverhalten aussieht. Da kann dir hier leider niemand die Entscheidung abnehmen.

    aber das Angebot des Kia Händler den Preis von Juli 22 bis zur Lieferung zu "freezen" (Lieferzeit 24-34 Monate für den GT) und auch ein frühstmöglichstes Lieferdatum von Q4 2024 auszumachen war dann doch zu gut in Anbetracht von Inflation, Fahrverboten, etc.

    ach du heilige... ist glaube ich die längste Lieferzeit, die ich bisher gelesen habe! Na dann, frohes Warten :P


    Sind die Lieferzeiten in Luxemburg allgemein so extrem? Lohnt sich da das Warten überhaupt? Bis dahin wird sich auf dem Automarkt sicherlich noch viel tun :)

    die WLTP Werte kannst du eh vergessen, die sind i.d.R. nicht wirklich alltagsgetreu. Wenn du natürlich täglich bleifuss auf der Autobahn fährst, dann kommst du auch mit einem RWD nur knapp 300-350km weit. Da spielen einige Faktoren zusammen, deshalb die WLTP Werte mit Vorsicht geniessen ;) dafür lädt der EV6 (unter idealen Bedingungen) ziemlich schnell wieder die Batterien auf, bist also ziemlich zügig wieder mit einigen hundert Kilometern "Sprit" unterwegs.


    Wäre der EV6 dein erstes Elektroauto oder hast du schon Erfahrung mit so einem Antrieb sammeln können?

    Die Farbe Moonscape Matte war schon seit Anfang an ein heikles Thema, bzw kam dann immer mit gewissen Warnhinweisen.


    Vom Abblättern habe ich bisher nichts gelesen. Was aber am häufigsten genannt wurde, ist eben das intensivere bzw vorsichtere Pflegebedürfnis des Lackes. Grundsätzlich nur Handwäsche erlaubt (keine Waschstrasse), polieren verboten, Kratzer können nicht so einfach ausgebessert werden (weil eben polieren verboten), bei grösseren Lackschäden muss das komplette Teil neu lackiert werden (auch da dann die Gefahr, dass es leichte Farbunterschiede geben könnte zur anderen Flächen), usw usw.


    Deshalb kann man diesen Lack auch in den meisten Ländern/Märkten nicht mehr bestellen, weil die Qualität des Lacks wohl sehr empfindlich zu sein scheint.

    Ja sollte schon ein "GT" werden, Sorge macht mir Nur die Reichweite angeblich 424 KM ! Deshalb.

    Einen Tod wird man wohl sterben müssen. Entweder hast du die mega Performance und 585 PS im GT, dafür aber weniger Reichweite.

    oder du holst dir einen normalen EV6 oder GT-Line mit AWD. Da hast du dann etwas mehr Reichweite, aber im Alltag wird der Reichweitenunterschied zwischen GT und normalem AWD wahrscheinlich nicht so ins Gewicht fallen.


    Was sind denn deine Wünsche ans Auto, abgesehen von Reichweite?