Dann bitte ich um Erleuchtung, warum bei dieser Funktion hinten stärker als vorne gebremst wird. 
PS: mein Touran bremst bei aktiver ACC übrigens auch hinten deutlich mehr als vorne.
Da ich das intensiv nutze führte das zur kuriosen Situation, dass ich zuerst hinten neue Bremsbeläge benötigt habe statt (wie sonst) vorne...
Genau so ist es - beim Audi A6 bei intensiver Nutzung von ACC ist die hintere Bremse nach 35tkm durch weil deutlich mehr hinten gebremst wird.
Bei meinem Kollegen mit dickem X5 auch so.
Bei normaler Nutzung ohne ACC hält die hintere Bremse ohne Probleme 80tkm. Hatte mich da auch lang mit dem Werkstattmeister von Audi drüber unterhalten
Pacoloco
Man muss unterscheiden zwischen "überbremsen" was du vermutlich meinst, also im Endeffekt blockieren - das ist natürlich schlecht auf der Hinterachse - und "normalem Bremsen" fernab von blockieren.
Bremst man hinten einen ticken stärker wie vorne zieht sich das Auto falls es nicht gerade sein sollte selbst gerade - stabilisiert sich also quasi durch "strecken" selbst.
Ist beim Motorrad im Grenzbereich auch so - nur vorne bremsen reicht theoretisch auch aus wenn man eh 90-100% Bremskraft auf dem Vorderrad hat, weil das Hinterrad kurz vorm abheben ist. Dann fängt das Hinterrad aber oft das "schwänzeln" an.
Bremst man aber hinten leicht mit reicht das schon, damit die Fuhre insgesamt stabiler bleibt, da dann quasi ne Kraft am Hinterrad gerade nach hinten zieht, die das Motorrad in Spur hält.
Der Begriff "strecken" ist zwar irgendwie blöd, weil sich der Achsabstand ja bei den Fahrzeugen nicht verändert, aber damit ist eben dieses "gerade halten" gemeint.
Bestes Beispiel hierfür ist in meinen Augen der schlingernde (gebremste) Hänger hinter dem Auto.
Da sollte man eben nicht was viele meinen Gas geben um das Gespann wieder gerade zu ziehen sondern einfach kurz aber einigermaßen kräftig die Bremse betätigen, damit der Anhänger in seine Auflaufbremse reinläuft und sich dann durch die stärkere Bremswirkung am Anhänger hinten gegenüber dem Auto wieder gerade zieht. Selber Effekt.
Beim Manuellen Bremsen wo der Fahrer aktiv ist, wirkt i.d.R. natürlich vorne mehr Bremskraft da sich die Last auf den Vorderrädern beim starken Bremsen erhöht und dort dann mehr Bremswirkung erzielt werden kann.