Ganz genauso war es bei mir.
Der Händler hatte mir suggeriert, dass eine Lieferung in 2022 recht wahrscheinlich sei.
Zu unserem Erstaunen gab es dann einige Zeit nach der Vertragsunterzeichnung einen Brief in dem drin stand, dass die voraussichtliche Lieferzeit 12 Monate bis unbestimmt beträgt und eine Produktion nicht zugesagt werden kann.
Das war schon ein Schlag ins Gesicht.
Ja, Kia hat sich da schon einen schönen Handlungsfreiraum geschaffen, wo fast nichts angreifbar ist. Der Händler nicht, weil er das Auto ja von Kia nicht geliefert bekommt. Kia Deutschland nicht, weil man ja bei denen nicht bestellt hat (obwohl meines Wissens nach rein vom Verfahren her der Händler das Auto bei Kia Deutschland bestellt, aber das kann ich nicht belegen), und Kia Korea nicht, weil man an die ja überhaupt nicht rankommt. Wie Area 51...
In-Verzug-setzen läuft >dev0 und Storno freut den Händler / Kia ja noch.
Dazu dann die ganzen Unverbindlichkeiten von Lieferaussagen und -zusagen, die unabhängigen Schifffahrten, die externen Spediteure... Von nichts hat Kia angeblich eine Ahnung, auf nichts hat Kia angeblich Zugriff, nicht kann Kia angeblich beeinfllussen. Ja nee, is klar... ![]()
Das ist im Einzelfall immer alles "sehr schade" und "nicht zu ändern", iiirgendwann kommt auch immer mal ein Auto rein, im großen und ganzen sieht das aber schon sehr nach 100% genau so gewolltem System aus.
So ein bisschen wie ein Schneeballsystem, wo einer immer sagen kann "ich hab das doch nur weitergegeben, ich bin unschuldig". Und alle turnen mit. Der Kunde jammert, der VK jammert im Tenor des Kunden mit, Kia D hebt unschuldig die Hände und Korea macht was es will.
So langsam hab ich ein ganz flaues Gefühl im Magen...