Beiträge von Takeshi

    Händler ist in Sachsen, war ein Angebot über Null-Leasing. Mit einem unverbindlichen Liefertermin noch in 2023 habe ich tatsächlich auch nicht gerechnet :/

    Das ist ja auch nur Blabla vom Verkäufer, der halt vermeiden will, dass du vor Schreck rückwärts aus dem Ausgang fällst.

    Dass kein Kia Händler auf diesem Planeten bei Abschluss des KV irgendwelche Kriterien hat, einen iiirgendwie begründeten Liefertermin, seien es 12 Monate, 6 Monate oder 4 Tage, zu nennen, dürfte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben.


    Es ist halt immer ungünstig, dass die meisten, die sich ein Auto bestellen, erst danach anfangen, sich in den Wartesälen usw. über die Praktiken und die zu erwartenden Umstände und Lieferzeiten zu informieren - was ja in der Natur der Sache liegt...

    Lass dem armen Rainer doch die Euphorie :D


    Aber 11 Wochen ist wohl ein beliebter Wert.


    Mein Beispiel:

    Produktion 28.12.

    Anlieferung Bremerhaven 13.2. (!!)

    Anlieferung Händler 8.3.


    Das Schiff war rasend schnell, dafür hat dann der Rest gedauert. Aber ab dem Tag der zugeteilten VIN waren die im System hinterlegten Daten wie voraussichtliche Anlieferung überraschend zutreffend.


    Es steht und fällt mit den Spediteuren und dem Anfordern der Papiere. Ich hoffe, meinen am Freitag oder Samstag abholen zu können, was dann zwischen Produktion und Abholung genau - tataa: 11 Wochen wären.

    Ron,


    mir selbst isses im Grunde wurscht, hab das Thema hier ja nicht aufgebracht. Bei mir hat es gerade noch geklappt, weil meine VIN schon im Februar kam. Ich hab nur geschrieben wie ich es anhand der mir beim Kauf zur Verfügung stehden Unterlagen betrachten würde.


    Naja, in der den Kaufverträgen von ~2021 und Anfang 2022 zugrundeliegenden Preisliste klingt das alles schon sehr konkret und so gar nicht nach Promo-Aktion:


    charge.jpg



    Zudem ist in der Mappe vom Autohaus, die auch unseren Kaufvertrag enthält, ein klar formuliertes Deckblatt inkl. dutzender Seiten Vertragsblabla zu dieser Aktion enthalten, die auch im Kleingedruckten keinerlei Vorbehalte oder Einschränkungen aufweist, wie etwa "zeitlich beschränkt", "bis auf Widerruf" oder ähnliches. Wenn ich jetzt das grundgebührbefreite Jahr hätte uuunbedingt haben wollen und es jetzt nicht mehr bekommen hätte, würde ich dieses Deckblatt sowie den oben gezeigten Ausschnitt aus der digitalen Preisliste mal an Kia D schicken und sie bitten, mir aufzuzeigen, wo hier erwähnt wird, dass die Aktion "freiwillig" oder nach dem Willen Kias kündbar ist. Für mich eigentlich klipp und klar: Das gilt.


    Aber wie schon erwähnt, ist der Streitwert hier wohl eher unökonomisch, und das weiß Kia ja auch. Ob man sich im Einzelfall die Grundgebühr für ein Jahr erstreiten könnte - keine Ahnung.

    Folgendes gedachtes Szenario:


    Meine Frau setzt sich auf den Fahrersitz. ich bin draußen und verfrachte das Auto - wie auch immer kriege ich nachgelesen - in diesen Modus, in dem ich es per Schlüssel-Fernbedienung langsam vor und zurückfahren kann.


    Frage 1: Geht das überhaupt, wenn jemand anders drinsitzt? In meinen von außen verschlossenen Firmenwagen kann man sich nicht reinsetzen, weil sonst die Innenraum-Alarmanlage anspringt, wenn ich mich bewege...

    Frage 2: Sollte es gehen, was würde passieren, wenn die Person, während ich das Auto von außen mit dem Schlüssel "fahre", auf die Bremse oder das Gas tritt, bz. ins Lenkrad greift und lenkt?

    Ja, das Anfordern der Papiere ist halt offenbar auch noch mal so eine undefinierte Variable in der großen Gleichung. Unserer ist auch heute noch nicht "anforderbar", was auch immer das nun bedeuten mag.

    VK sagt aber heute, es solle nächste Woche definitiv klappen mit Papieren und Übergabe, sonst bekommen wir für die paar Tage noch einen Kleinen Gebrauchten zur Überbrückung. Wir haben unseren für Sonntag kommende Woche verkauft, daher wären wir dann immobil...

    Ich find's halt seltsam, dass das früher problemlos ging. Von anderen Fällen zu erzählen, regt hier einige wegen OT zwar immer schnell furchtbar auf, aber als wir unseren letzten Audi neu gekauft hatten, konnten wir noch jeden Schritt beim Händler oder über ne Hotline abrufen, wir konnten die Konfiguration bis zu einem klar festgelegten Tag ändern, und der Abholtag stand viele Wochen im Vorfeld haargenau fest.


    Es liegt also nicht an der Unfähigkeit von einzelnen Herstellern, sondern am fehlenden Willen, diese Daten dem Kunden weiterhin zur Verfügung zu stellen. Denn dass ein Autohersteller zu jeder Zeit, allerspätestestens ab "für die Produktion eingeplant" (bei Kia: "grün ohne VIN) weiß, wie es wann weitergeht, und wenn nicht, woran es hängt, da brauchen wir denke ich nicht eine Sekunde drüber zu diskutieren.


    Zeitgeist halt. Der Kunde soll liken, warten und am Ende bezahlen. Reicht den Herstellern heute leider.