Beiträge von Takeshi

    Lass dem armen Rainer doch die Euphorie :D


    Aber 11 Wochen ist wohl ein beliebter Wert.


    Mein Beispiel:

    Produktion 28.12.

    Anlieferung Bremerhaven 13.2. (!!)

    Anlieferung Händler 8.3.


    Das Schiff war rasend schnell, dafür hat dann der Rest gedauert. Aber ab dem Tag der zugeteilten VIN waren die im System hinterlegten Daten wie voraussichtliche Anlieferung überraschend zutreffend.


    Es steht und fällt mit den Spediteuren und dem Anfordern der Papiere. Ich hoffe, meinen am Freitag oder Samstag abholen zu können, was dann zwischen Produktion und Abholung genau - tataa: 11 Wochen wären.

    Ron,


    mir selbst isses im Grunde wurscht, hab das Thema hier ja nicht aufgebracht. Bei mir hat es gerade noch geklappt, weil meine VIN schon im Februar kam. Ich hab nur geschrieben wie ich es anhand der mir beim Kauf zur Verfügung stehden Unterlagen betrachten würde.


    Naja, in der den Kaufverträgen von ~2021 und Anfang 2022 zugrundeliegenden Preisliste klingt das alles schon sehr konkret und so gar nicht nach Promo-Aktion:


    charge.jpg



    Zudem ist in der Mappe vom Autohaus, die auch unseren Kaufvertrag enthält, ein klar formuliertes Deckblatt inkl. dutzender Seiten Vertragsblabla zu dieser Aktion enthalten, die auch im Kleingedruckten keinerlei Vorbehalte oder Einschränkungen aufweist, wie etwa "zeitlich beschränkt", "bis auf Widerruf" oder ähnliches. Wenn ich jetzt das grundgebührbefreite Jahr hätte uuunbedingt haben wollen und es jetzt nicht mehr bekommen hätte, würde ich dieses Deckblatt sowie den oben gezeigten Ausschnitt aus der digitalen Preisliste mal an Kia D schicken und sie bitten, mir aufzuzeigen, wo hier erwähnt wird, dass die Aktion "freiwillig" oder nach dem Willen Kias kündbar ist. Für mich eigentlich klipp und klar: Das gilt.


    Aber wie schon erwähnt, ist der Streitwert hier wohl eher unökonomisch, und das weiß Kia ja auch. Ob man sich im Einzelfall die Grundgebühr für ein Jahr erstreiten könnte - keine Ahnung.

    Folgendes gedachtes Szenario:


    Meine Frau setzt sich auf den Fahrersitz. ich bin draußen und verfrachte das Auto - wie auch immer kriege ich nachgelesen - in diesen Modus, in dem ich es per Schlüssel-Fernbedienung langsam vor und zurückfahren kann.


    Frage 1: Geht das überhaupt, wenn jemand anders drinsitzt? In meinen von außen verschlossenen Firmenwagen kann man sich nicht reinsetzen, weil sonst die Innenraum-Alarmanlage anspringt, wenn ich mich bewege...

    Frage 2: Sollte es gehen, was würde passieren, wenn die Person, während ich das Auto von außen mit dem Schlüssel "fahre", auf die Bremse oder das Gas tritt, bz. ins Lenkrad greift und lenkt?

    Ja, das Anfordern der Papiere ist halt offenbar auch noch mal so eine undefinierte Variable in der großen Gleichung. Unserer ist auch heute noch nicht "anforderbar", was auch immer das nun bedeuten mag.

    VK sagt aber heute, es solle nächste Woche definitiv klappen mit Papieren und Übergabe, sonst bekommen wir für die paar Tage noch einen Kleinen Gebrauchten zur Überbrückung. Wir haben unseren für Sonntag kommende Woche verkauft, daher wären wir dann immobil...

    Ich find's halt seltsam, dass das früher problemlos ging. Von anderen Fällen zu erzählen, regt hier einige wegen OT zwar immer schnell furchtbar auf, aber als wir unseren letzten Audi neu gekauft hatten, konnten wir noch jeden Schritt beim Händler oder über ne Hotline abrufen, wir konnten die Konfiguration bis zu einem klar festgelegten Tag ändern, und der Abholtag stand viele Wochen im Vorfeld haargenau fest.


    Es liegt also nicht an der Unfähigkeit von einzelnen Herstellern, sondern am fehlenden Willen, diese Daten dem Kunden weiterhin zur Verfügung zu stellen. Denn dass ein Autohersteller zu jeder Zeit, allerspätestestens ab "für die Produktion eingeplant" (bei Kia: "grün ohne VIN) weiß, wie es wann weitergeht, und wenn nicht, woran es hängt, da brauchen wir denke ich nicht eine Sekunde drüber zu diskutieren.


    Zeitgeist halt. Der Kunde soll liken, warten und am Ende bezahlen. Reicht den Herstellern heute leider.

    Hi Günter - viel Spaß morgen! Meiner steht direkt neben Deinem, grüß ihn schön von mir, den J.W. gerne auch :)
    Wie lange hast du denn auf Deine Papiere gewartet?

    Stand vor einigen Seiten nicht die Info, dass KIA die Autos „ohne eindeutigen Kundenbezug“ baut, verlädt und dann die Zuteilung quasi auf dem Schiff erfolgt?

    Das hab ich meinen Verkäufer gestern auch nicht ganz ernst gemeint gefragt. Obwohl die Antwort ja auf der Hand liegt - das ist wirklich einfach nur Kappes. Ok, bei Kia ist nichts unmöglich, aber die bauen nicht blind Autos, packen sie auf Schiffe und dann. während der Dampfer über die 7 Weltmeere dümpelt, kriegt der Käptn jeden Morgen ne Liste:

    "Pass auf Hong, irgendwo unter Deinen 6.400 geladenen Autos muss ein roter mit P1, P2, P6 und Wärmepumpe sein. Der muss in Koper raus, und zwei blaue mit kleinem Akku auch. Wenn du im Suez Kanal mal bisschen Luft hast, fahr mal rechts ran und guck, dass Du die drei nach vorne bringtst." Dann halten die irgendwo, laden den gesamten Frachter um, und das bei jedem Stop. Neee :D


    Nein, eine Zuordnung findet definitiv vor dem Verladen aufs Schiff statt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Sonst wäre ja auch der Status "grün ohne VIN" gar nicht darstellbar. Denn zu dem ist das Auto ja weder gebaut, noch hat es eine FIN.


    Die Story mit der Zuteilung auf dem Schiff war glaube ich ein missverständlich formulierter Satz eines Schweizer Disponenten. Mit "Eine Zuordnung findet erst auf dem Schiff statt" wollte der denke ich mal verdeutlichen, dass erst bei vorliegender VIN eindeutig gesagt werden kann "jetzt ist er gebaut und er existiert real" - sowie dass zugeordnet werden kann, wann das Auto im Hafen landet, und in etwa wann es beim Händler steht. Vorher ist ja alles eher vage.