Beiträge von Storm

    Für den Einkauf sind 50kW-Säulen wirklich eine gute Lösung.

    Die an unserem Supermarkt liefert bei meinem EV6 leider nur maximal 24kW und der Betreiber berechnet ab der ersten Minute 10 Cent Blockiergebühr.


    Das große Manko beim Einkauf ist immer, dass man die Zeit im Blick haben muss. Vor allem am Bauhaus sehe ich es sehr oft, dass die Leute erst 15 - 30 Minuten nach Ladeende kommen weil sie die 300kW-Lader komplett falsch eingeschätzt haben, oder es ist ihnen vielleicht auch egal.

    Hier müssten dann EnBW und Co lieber mehr Lader mit besserem Lastmanagement hinbauen, z.B. die von Kempower, dann könnte jeder die Ladeleistung bekommen die er braucht.


    Für mich, der nur zum Laden zum Bauhaus fährt ist es auf jeden Fall ziemlich nervig mit 150kW anstelle von 240kW zu laden nur weil nebenan jemand während des Einkaufs geladen hat und die Säule nicht merkt das die Ladung zu Ende ist.

    Ich gehe mal davon aus, dass, wenn der Leidensdruck (Wegfall von CHAdeMO Ladeanschlüssen) groß genug wird, auch entsprechende Adapter angeboten werden. Wobei die Autos ja auch langsam aussterben werden, das ist ja eine der ersten E-Auto-Generationen.

    Der Leidensdruck ist bei den falschen.

    Wie schon oben angedeutet ist es sehr teuer den Adapter zu bauen und es gibt einfach zu wenig Abnehmer die bereit sind dafür Geld auszugeben und es gibt auch nicht mehr.

    Das ist somit ein sehr begrenzter Markt der schrumpft.


    An dem Thema sind einige schon seit 2018 dran und es gab bisher noch kein Ergebnis, deswegen bin ich ja so sehr an dem Adapter interessiert, halte es aber für sehr unwahrscheinlich, dass es einen gibt.

    außerdem ist das mit niedrigeren Strömen laden auch bei kaltem Akku oft schonender (je weniger Strom, desto besser für den Akku)

    Das macht keinen Unterschied. Das BMS steuert die Ladung immer abhängig von den Temperaturen und SOC.

    Es wird, vorausgesetzt der Lader kann das, immer so schnell wie für die Zellchemie sinnvoll, geladen.

    Gerade Kia macht das sehr rigoros, das sieht man an den Treppenstufenladekurven und der Korea-Pause über 80%, während andere Autohersteller eher Kurven als Treppen zeigen und kontinuierlich die Ladeleistungs anpassen. Kia hat ja die 5-Grad-Stufen und somit noch mehr Puffer beim Zellschutz.

    Am einfachsten wäre es, 1 oder 2 mal die Innenraum Heizung per App zu starten und dann einen ~30-50km entfernten DC Lader im Navi als nächstes Ziel im Fahrbereiten EV6 auszuwählen.

    Das Problem bei der Sache... dann macht er zwar im Stand schon mal die Temperierung, aber ... da das Auto Fahrbereit sein muss, kann man das nicht überall machen. :)


    Manuell kann man die Batterie-Vorkonditionierung nicht einschalten.

    Das Vorklimatisieren via App heizt die Batterie nur vor, wenn die kälteste Zelle 0 Grad oder weniger und nicht mehr als 5 Grad hat.

    Insofern würde das bei 7 Grad keinen Sinn machen.

    Das Auto fahrbereit machen und die Ladestation annavigieren würde natürlich die Vorkonditionierung starten.


    Ironspike

    Insgesamt macht die Vorkonditionierung bei einer Ladung von 40-100% eher keinen Sinn, weil man sowieso nicht lange genug so schnell lädt, weil die Akkutemperatur in eurer Situation vermutlich über 10 Grad haben wird, da ihr angereist seid und über Nacht die Temperatur nicht richtig gesunken ist. Daraus folgt:


    10-14 Grad = 100kW Startladeleistung

    15-19 Grad = 130kW

    20-24 Grad = 200kW

    25 Grad = 225-240kW


    Allerdings greift bei diesem hohen SOC auch noch die 35-Grad-Regel. Wenn du bis zum Abfall der Ladeleistung nicht 35 Grad in der Batterie hast, stürzt die Ladekurve nach der Spitze auf 130kW oder weniger.

    Das bedeutet wenn du mit 40% und 10 Grad in der Batterie startest bekommst du 100kW vermutlich bis 89%, maximal 130kW, wenn die Batterieheizung schnell genug auf 15 Grad aufheizt, das dürfte aber vermutlich so lange dauern, dass das nichts bewirkt und die Ladeleistung heizt über den Innenwiderstand der Batterie die Zellen auch nicht genug aus, dafür ist sie zu gering.


    Würdest du jetzt vorkonditionieren und z.B. die maximal erreichbaren 21 Grad erreichen, würdest du zwar für 1-2 Minuten 200kW sehen, dann aber gleich nur noch 130kW, weil die Ladeleistung bei 50% SOC bei dieser Temperatur schon wieder abfällt. Insgesamt vermute ich, dass du 1-2 Minuten auf 100% schneller lädst und das lohnt sich in diesem Fall wirklich nicht.

    Wobei die Chademo-Kunden DC zumindest noch per Stecker-Adapter laden können

    Hast du einen Link zu dem Adapter?

    Ich habe noch nie einen CCS2 auf Chademo-Adapter gesehen und von keinem gehört, der die Entwicklungskosten auf sich genommen und das auch noch mit den Lizenzen für CCS2 hinbekommen hat.


    Ich würde gerne den Tipp an die vielen Leaf-Fahrer geben damit sie ihr größtes Problem endlich lösen können.

    Hallo,

    ich finde die Liste gut und werde sie auch so befolgen, nur einen Punkt kapier ich nicht so ganz. Warum ist es wichtig AutoHold auszuschalten obwohl der EV6 ja in "N" steht. Wie sollte er da fahren?

    Ich habe es schon öfter erlebt, dass Auto Hold sich automatisch einstellt und die Parkbremse aktiviert. Wenn dann das Auto durch die Waschanlage gezogen wird, stellt es sich häufig quer, weil nur ein Rad blockiert und nicht zwei hinten oder alle.

    Insofern stelle ich es lieber aus und bin auf Nummer sicher.

    Also wäre begeistert wenn nach und nach die AC Lader durch HPCs getauscht werden. Dann nehme ich unseren Twingo und fahre diese dann über den Haufen. Denn, laden zum Laden taugen die ja dann für den Twingo nicht mehr.

    Ende...Sakasmus.

    Frage: Haben den wenigstens noch einige HPCs einen AC Ausgang? Oder gibt es auf den Autobahnladestationen auch getrennt noch AC Lader? Der Twingo kann zwar 22kWh AC, aber DC kann er nicht.

    Bei den EnBW-Hubs hast du immer zwei Säulen mit AC.

    Ich kenne dein Problem. Ich hatte einen Smart ED.

    Genauso wie die Chademolader wird es für AC-Lader immer mehr Einschränkungen geben, das ist leider der Lauf der Zeit und dann sind die Fahrzeuge nur noch für die Kurzstrecke geeignet.

    Wie geschrieben...auch das gemacht, kein Erfolg. Ich kapiere es nicht...wenn ich es schaffe mach ich nachher Fotos davon.

    Kann es sein, dass dein Auto keinen guten Empfang an der Stelle hatte, als du nach der Ladestation gesucht hast?

    Dann kann es sein, dass er manchmal die Stationen nicht findet. Ging mir bei einer IONITY-Station in der Nähe auch so.

    (Es muss nicht der komplette Offlinemodus sein in dem er die Route auch nicht mit Verkehrsinfos untermauern kann, sondern selbst wenn diese vorliegen, scheitert es manchmal an den Säulen.)

    Mir ging das mit dem IONITY-Lader in Brokenlande so, ich habe mir nachher sogar den E.ON-Lader daneben als Ziel für die Vorkonditionierung als Favorit gespeichert, weil er einfach nicht zuverlässig im Navi war. Irgendwann ging es dann und dann habe ich dort nicht mehr geladen..

    Ich komme ja von Tesla und da hat das meiner Meinung nach auch sehr gut funktioniert.

    Bin daher auch gespannt, was da kommt.

    Bei Tesla hat es bei meinem Model S75 mal funktioniert, mal nicht.

    Seit 2020, als der Algorithmus geändert und der Verbrauch der letzten Kilometer stärker gewichtet wurde, nicht mehr so gut.

    Wenn ich auf meiner Stammstrecke durch die 30-Kilometer-Baustelle mit 80km/h gefahren bin, hat er mich auf die nächste Strecke dann mit viel zu wenig Energie schicken wollen.


    Insgesamt hatte ich regelmäßig Schwankungen von 10% SOC in beide Richtungen.

    Allerdings bin ich auch Langstreckenfahrer gewesen und hauptsächlich Autobahn gefahren. Im Stadtverkehr kann das natürlich anders gewesen sein.

    Der Taycan lädt am V3 schneller als mit 42 kW...

    Ich weiß Andrei, aber er hat auch ein extra Ladegerät für 400-Volt-Säulen verbaut, was andere Autos wie unsere und der Lucid Air nicht haben.

    Für den Supercharger steht vor ihm ein 400-Voltfahrzeug und kein 800-Volt-Fahrzeug, deswegen bekommt er im Rahmen der Möglichkeiten die maximale Ladeleistung.

    Ich denke eher, dass der schnelle Taler lockt und da der Ladestrom einfach teurer verkauft wird am HPC sehen das die Anbieter als die einfachste Lösung an.


    Ich fand den Traum von allerorts aufgestellten AC-Säulen aber durchaus charmant, immer und überall laden wo man eh gerade steht, schade...

    Das ist genau der entscheidende Punkt.

    EnBW hat sich glaube ich schon vor 4 Jahren dazu entschlossen, nur noch DC-Säulen zu bauen.

    Aktuell sind die Säulen zu gut 11% ausgelastet. Das ist natürlich auch für eine DC-Säule zu wenig, aber trotzdem verdient man mit ihr mehr.

    Der Brake-Even für die Ladesäulenbetreiber liegt bei 27% Auslastung. Alles darüber bringt Gewinn, darunter Anlaufkosten.


    Wie der Kipppunkt bei AC-Säulen ist, weiß ich nicht. Allerdings ist das große Problem, dass für eine flächendeckende Aufstellung von Ladesäulen die Netze einfach noch nicht ausgebaut sind und es effizienter ist, einen Hub mit einem neuen Trafo zu versorgen als ganze Straßenzüge oder Viertel für Typ-2-Lader.


    Wichtig ist jetzt nur, dass die Batterietechnologie zügig nachzieht und DC-Laden in sehr kurzer Zeit keine Probleme mehr darstellt. Das sollte bei der nächsten Batterietechnologie der Fall sein.


    Insgesamt ist es natürlich deutlich angenehmer, dass Auto zu laden während es parkt, aber es geht auch mit Hubs, wie ich aus der Erfahrung als 100% Laternenparker und mit 225 HPC-Ladevorgängen weiß.


    Dann allerdings braucht man Autos wie den EV6, der relativ zuverlässig aus allen Lebenslagen in 20 - 30 Minuten einen signifikanten Ladehub hat.

    Sonst wird es anstrengend, vor allem im Winter.