Er rubbelt und springt, wenn der Grip abreisst. Also wenn warm, dann guter Grip, kein Rubbeln.
Beiträge von koaschten
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Hmm das war auch so wenn man die Standheizung anschmeißt, dass erst ab -5 die Batterie mit beheizt wird?

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Was halt einfach fehlt... zeig nur Upgrades an die für das aktuelle Fahrzeug relevant sind, mit optionalen Knopf, zeig alles an. Das würde weit weniger Verwirrung stiften...
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Nein, muss man links am Frunk vorbei sich den Wasserstand angucken


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Ich trage im Spritmonitor immer ab Wallbox ein.
Also Brutto. Bin zu faul auch noch den Wert aus dem Bord Computer einzutragen. 
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... aber bei allem was den e-Call betrifft, könnte es dann Probleme geben
Dabei sei angemerkt, dass du kein TÜV bekommst, wenn eCall einen Fehler schmeißt.

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Ionity scheint ja Berlin zu scheuen, wie der Teufel das Weihwasser.
Ionity scheut nicht Berlin, Ionity baut entlang des europäischen Autobahn Netz. Und bei Kooperationspartnern, wie z.b. L'Osteria.
Immerhin hab ich heute gelernt, die A10 ist eine Ring Autobahn um Berlin herum und dort gibt es entlang der A10 3 Ionity Standorte.
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Netzstabilität: Von der Lösung zum Lastproblem
Ironischerweise kann V2G sich von einer Lösung zur Netzstabilität in ein Problem verwandeln, wenn die Implementierung nicht intelligent gesteuert wird. Unkoordinierte Lade- und Entladevorgänge können lokale Verteilnetze überlasten und Spannungsschwankungen verursachen. Das Problem verschärft sich mit zunehmender Verbreitung: Je mehr V2G-fähige Fahrzeuge an das Netz angeschlossen werden, desto kritischer wird die Koordination.
Die Lösung erfordert Echtzeitsteuerung durch leistungsstarke Energiemanagementsysteme (EMS) und bidirektionale Ladegeräte. Adaptives Echtzeit-Energiemanagement mithilfe von KI und IoT birgt erhebliches Potenzial. Lastprofiloptimierung, Spitzenlastkappung und Lastnivellierung sind die Schlagworte, doch die Realität ist komplex: Eine effektive Betriebsplanung muss negative Auswirkungen ungeplanter Ladevorgänge wie erhöhte Energieverluste, Spannungseinbrüche und Transformatorüberlastungen vermeiden.
Intelligente Lade- und vorausschauende Wartungsmodelle können helfen, aber sie erfordern die Zusammenarbeit aller Beteiligten – Fahrzeughersteller, Betreiber der Ladeinfrastruktur, Netzbetreiber und Energieversorger – in einem interoperablen Ökosystem.
Aktive Teilnahme von Ladestationen am Stromnetz
Damit V2G in großem Umfang funktionieren kann, müssen sich Ladestationen von passiver Infrastruktur zu aktiven Teilnehmern am Netzmanagement entwickeln. Bevor sie jedoch Energie ins Netz zurückspeisen können, müssen sie die intelligente Laststeuerung beherrschen.
FLEXECHARGE adressiert diesen entscheidenden ersten Schritt mit seiner HARMON-E-Plattform. Während die Branche auf vollständig bidirektionales Laden hinarbeitet, schafft FLEXECHARGE bereits heute die digitale Grundlage, indem Ladegeräte in flexible Anlagen umgewandelt werden. Die Plattform ermöglicht die Echtzeitsteuerung und -drosselung von Schnellladegeräten und erlaubt Netzbetreibern so, umgehend auf Netzengpässe zu reagieren. Die Fähigkeit, Ladevorgänge während Spitzenlastzeiten effektiv zu stoppen oder zu drosseln, ist die technologische Voraussetzung für den zukünftigen Einsatz von V2G.
ZitatMan kann nicht rennen, bevor man laufen kann. Heute perfektionieren wir die digitale Steuerungsebene, damit unsere Partner bereit sind, wenn V2G morgen kommt.
Max Brandt, CEO von FLEXECHARGE.
HARMON-E konzentriert sich aktuell auf präzises Lastmanagement, um Netzüberlastungen zu vermeiden und die Energieverteilung zu optimieren. Durch die Weiterentwicklung dieser Steuerungsebene stellt FLEXECHARGE sicher, dass Netzbetreiber technisch bereit sind, die Umstellung auf V2G zu ermöglichen, sobald regulatorische Rahmenbedingungen und Hardware dies zulassen.
Cybersicherheit: Die unterschätzte Achillesferse
Während die Alterung von Batterien ein sichtbares und kalkulierbares Risiko darstellt, birgt V2G eine weniger offensichtliche, aber potenziell katastrophale Bedrohung: Cyberangriffe auf eine vernetzte Fahrzeugflotte. Die Vernetzung von Millionen von Fahrzeugen mit kritischer Ladeinfrastruktur und dem Stromnetz schafft eine vergrößerte und hochkomplexe Angriffsfläche.
Die Angriffsvektoren sind vielfältig und erstrecken sich über drei Ebenen. Auf Fahrzeugebene können das Batteriemanagementsystem (BMS) und das bordeigene Ladegerät kompromittiert werden. Von Ladekabeln bis hin zu internen Ladekomponenten bietet die Ladeinfrastruktur selbst Einfallstore für Schadsoftware. Auf Netzwerkebene sind die Kommunikationsprotokolle zwischen Fahrzeug, Ladestation und Backend angreifbar.
Die potenziellen Auswirkungen reichen von Datenlecks über Betriebsstörungen bis hin zu systemischen Netzrisiken. Das Worst-Case-Szenario ist erschreckend konkret: Ein Angreifer, der die Kontrolle über Tausende vernetzter Fahrzeuge erlangt, könnte eine koordinierte Massenentladung auslösen. Ein solches synchronisiertes Ereignis könnte das Stromnetz massiv belasten und seine Stabilität gefährden. Genau deshalb sind sichere Authentifizierung, verschlüsselte Kommunikation und Compliance-basierte Sicherheitskontrollen unerlässlich geworden.
Das Cyber-Physical Security Framework mit seinen fünf Kernkomponenten (Identifizieren, Schützen, Erkennen, Reagieren und Wiederherstellen) bietet einen strukturierten Ansatz, doch die Umsetzung hinkt der Bedrohungslandschaft hinterher. Solange Netzbetreiber und Nutzer kein uneingeschränktes Vertrauen in die Systemsicherheit haben, bleibt V2G ein Risiko, das viele nicht eingehen wollen.
Laden, ohne über das Laden nachzudenken
Neben Sicherheits- und Leistungsbedenken gibt es ein weiteres, oft übersehenes, grundlegendes Hindernis für die Einführung von V2G: die Benutzerfreundlichkeit. Diese Herausforderung ist weder den Innovatoren in diesem Bereich noch den Förderinstitutionen entgangen, die die dringende Notwendigkeit einer nahtlosen Integration erkannt haben.
Im Jahr 2025 vergab der Europäische Innovationsrat 11,5 Millionen Euro an Easelink, um die Standardisierung des automatisierten Ladens von Elektrofahrzeugen voranzutreiben. Von 1.211 Bewerbern erhielten nur 71 Unternehmen eine Förderung, was sowohl den starken Wettbewerb als auch das transformative Potenzial von Lösungen unterstreicht, die den Ladevorgang vereinfachen.
Das Matrix-Ladesystem von Easelink veranschaulicht diesen Ansatz durch ein vollautomatisches Ladeerlebnis, das das manuelle Einstecken überflüssig macht. Das System besteht aus einer Fahrzeugeinheit und einer am Parkplatz installierten Ladestation und ist so konzipiert, dass es zukünftig OEM-Integrationsmöglichkeiten bietet. Dies ist für V2G von Bedeutung, da der bidirektionale Energiefluss vollständig passiv wird und Fahrzeuge ohne weiteres Zutun des Nutzers – abgesehen vom Parken – an Netzdienstleistungen teilnehmen können.
ZitatDer Durchbruch gelingt, wenn das Laden völlig unsichtbar wird. Das Fahrzeug wird im Moment des Parkens zu einer Ressource für das Stromnetz, ohne dass es um Erlaubnis fragt oder darüber nachdenken muss. Es lädt, ohne ans Laden zu denken.
Gregor Eckhard, CTO von Easelink
Die Robustheit dieser Infrastruktur ist insbesondere für den V2G-Ausbau relevant. Ladeinfrastruktur im Außenbereich muss extremen Witterungsbedingungen, Streusalz, Schotter und starkem Fahrzeugverkehr standhalten. Das Ladepad-Design von Matrix Charging bewältigt diese Bedingungen ohne Leistungseinbußen und löst damit ein zentrales Anliegen von Netzbetreibern, die in langfristige V2G-Infrastruktur investieren.
Auch die Stadtplanung stellt eine Herausforderung für herkömmliche Ladeinfrastruktur dar: den Platzbedarf. Traditionelle Ladestationen beanspruchen wertvollen Platz auf Gehwegen und Straßen. Sie stellen oft Hindernisse für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinderwagennutzer dar, was die Akzeptanz in der Bevölkerung schnell mindert. Flächenbündige Systeme hingegen beseitigen optische Störungen und physische Barrieren und ermöglichen so einen dichten Ausbau von V2G in Städten. Damit V2G sich flächendeckend durchsetzt, muss die Technologie unauffällig in den Hintergrund treten. Nutzer müssen parken, weggehen und darauf vertrauen können, dass ihr Fahrzeug intelligent zur Netzstabilisierung beiträgt, die Batterie schont und sicherstellt, dass sie für die nächste Fahrt ausreichend geladen sind.
Der Weg zur Massenadoption: Was muss jetzt geschehen?
V2G wird nicht an einer einzelnen technischen Hürde scheitern, sondern vielmehr am Mangel an integrierten Lösungen. Die Technologie benötigt:
Robuste technische Standards: Einheitliche Protokolle für Batterien, Batteriemanagementsysteme und Ladeinfrastruktur, die Interoperabilität gewährleisten und gleichzeitig die Degradation minimieren.
Sichere digitale Architekturen: Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kommunikation, regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen und standardmäßige Sicherheitsframeworks, die von allen Beteiligten implementiert werden.
Intelligente Koordination: KI-gestütztes Energiemanagementsystem ermöglicht Echtzeitoptimierung zwischen Netzstabilität, erneuerbarer Energie und Batterieschonung.
Faire Geschäftsmodelle: Transparente Vergütung der Nutzer, die sowohl die Netzdienstleistungen als auch den Batterieverschleiß angemessen berücksichtigt.
Die gute Nachricht: Die Bausteine sind vorhanden. Was fehlt, ist der gemeinsame Wille, sie zusammenzuführen. Für Gründer und Innovatoren in diesem Bereich liegt die Chance nicht in der Perfektionierung einzelner Komponenten, sondern in der Entwicklung von Plattformen, die das gesamte Ökosystem orchestrieren. Wer Batteriemanagement, Cybersicherheit und Netzoptimierung erfolgreich in eine benutzerfreundliche Lösung integriert und gleichzeitig ein überzeugendes Wertversprechen für alle Beteiligten entwickelt, wird V2G vom Pilotprojekt zum Standard machen.Die Frage ist nicht mehr, ob V2G kommen wird, sondern wer die Integration beherrschen wird.
Besonders interessant finde ich an der Stelle, das einer der geförderten Partner Easelink mit ihrer Matrix Charging Technik sind, also einem Rüssel, der auf eine Platte runter fährt und dann "konduktiv" geladen wird. Das ist die Firma mit den Taxi Pilot Projekten in Graz und Wien. in der Theorie mit bis zu 22kW AC und 50kW DC...
Und Porsche bietet es als OEM Vorrüstung bereits an, quasi Kabelbaum für zweiten Ladeport unter dem Auto, allerdings nur mit 11kW AC.Korrektur, Porsche setzt irgendwas induktives ein...Stellt euch mal vor in Zukunft registriert man sein Auto nur noch per Plug and Charge am Netzwerk und überall auf den Parkplätzen sind Ladeplatten, die dafür sorgen dass du immer eine Mindestmenge im Akku hast aber gleichzeitig mit Netz-Dienstleistung Geld verdienst weil dein Auto Akku dynamisch zwischen 30 und 70% SoC be- und entladen wird.