Meine Tour durch Westeuropa, auf über 8000km

  • Ich habe meine Tour durch Frankreich, Spanien und Portugal fast ausschließlich mit Elektroverse abgewickelt und durch die Gutscheine nichts bezahlt.


    Seit dem 15. April bin ich, bei Abschluss 8400km gefahren.

    Dabei kann ich auf einen Schnitt von 22,8kWh und etwas 70% Autobahnanteil.

    Bis auf einige Ausnahmen habe ich die Mautstrecken vermieden.

    Ich musste aber feststellen, dass sich auf einer längeren Distanz schon mal 2 Stunden Zeitvorteil ergibt aber dann auch 20-40€ kostet.

    Am teuersten ist die Maut in Frankreich, in Spanien und Portugal ist es eher überschaubar und, wegen des Zeitvorteils auch verkraftbar.


    In Deutschland habe ich EnBW genutzt, auch mit Gutscheine.

    In Frankreich, Spanien und Portugal bis auf sehr wenige Ausnahmen Elektroverse und IE Charge.

    In Frankreich nutzte ich izivia in Verbindung mit McDonald's, powerdot und Zunder.

    Die Preise sind nicht gleich und unterscheiden sich ggfs erheblich. izivia in Verbindung mit McDonald's ist am günstigsten von 9-11 Uhr kostet es nur 30ct sonst 35ct.

    Izivia ohne McDonald's, kostet 54ct.

    Man muss wirklich jede Ladestelle vergleichen.

    Oft gibt es an angegeben Ladepunkten keine Ladestellen oder die stehen hinter einem geschlossenen Tor (powerdot, bei Nacht).

    In Lissabon habe ich über 1 Stunde eine funktionierte Ladestelle gesucht und dann 71kWh geladen.


    Gestern, den 30. April habe ich wohl eine schlechten Reisetag erwischt.

    Viele Ladestellen waren stark besetzt, wo sonst gähnende Leere herrscht, war keine Säule frei mindestens ein Auto oder nach kurzer Zeit, bekam meine Säule noch einen Partner dazu.

    Gestern morgen wurde mir 1300km bis zum Service(90000km) angezeigt, obwohl noch 1 Jahr Zeit ist.


    Ein Anruf bei meiner Werkstatt, ergab ein Termin am 11. Mai.


    So kann man mit Leben.


    Ich habe eine Statistik erstellt, die ich noch vervollständigen wollte, um zu sehen, wann ich wo wie viel und wie lange geladen habe.


    Die Erlebnisse zum Laden waren auch nicht ohne.


    Wer Interesse hat über meine Zusammenfassung, kann sich ja bei mir melden, somit "belästige" ich nicht die "Allgemeinheit" mit meiner Tour.

    Von Franken, bei Nürnberg, bis Berlin war ich von 14 Uhr bis 23 Uhr unterwegs, weil ich oft nur soviel nachgeladen habe, um zum nächsten Ladepark, in der Hoffnung eine große frei Säule zu finden und nicht zu lange an der Ladestelle, mit verringerter Leistung stehen zu müssen.

    Darum habe ich auf die 600km nicht 3x geladen sondern 6x geladen, also alle 150km in etwa.



    Ich habe, in Deutschland, ausschließlich bei EnBW geladen.


    Leider musste ich auch einen spanischen LKW Fahrer Kennenlernen, der mich vor einer Baustelle, seitlich gestreift hatte.

    Wir haben dann über 2 Stunden auf die Polizei gewartet.

    Brutal war er auch noch, in dem er mich körperlich attackiert hat, statt mir vorher Platz zu geben, damit ich mich hätte einordnen können.

    Somit haben wir beide unnötig Zeit verloren.


    Auf meiner letzten Ladestelle, bei McDonald's, in Frankreich, bekam ich 4x Ladeabbrüche nach etwa, 30-40sek.

    Dann habe ich IE Charge gesucht (25ct) und über 1 Stunde Zeit verloren und dann wurde der Ladevorgang auch noch abgebrochen und die Säule ging in Störung, gut es hatte bis zur nächsten EnBW Säule (Bruchsal) gereicht aber die war auch gut ausgebucht.

    Dafür stand ich auf der A5 im Stau (Schritttempo), über 15km.

    Bei Nürnberg bin ich bei Rewe zum Laden aber bis auf einem Platz alles besetzt, es gab nur 2 Säulen, 300 u. 150kW.


    Auf der Tour ist mir noch ein weiteres "Missgeschick" passiert.

    Etwa 100km vor Gibraltar ist mir aufgefallen, dass ich, in Lissabon, meinen Akku, für das E-Bike, habe liegen gelassen und bin dann wieder zurück gefahren also nochmals über 1000km zusätzlich.

    So kam es auch dazu, dass ich um 3 Uhr nachts, in Lissabon eine Ladestelle suchen musste (wie bereits geschrieben).


    Dafür kam ich über 24 Stunden später in Cadiz an und am nächsten Tag bin ich, mit dem Rad auf den Berg hochgefahren.

    Oft sind die beiden Gipfel im Wolkenschleier verborgen.

    Ich habe beides gesehen.

    Kennt jemand noch einen anderen Teil von GB, wo kein Linksverkehr ist, in Gibraltar ist es so.

    Ein schöner Ausblick auf beide Seiten der Halbinsel.

    Man sollte auch dieses unbedingt erleben,, wenn man dort ist und die Fahrt oder der Spaziergang über die Landepiste ist auch einmalig.