Beiträge von Reddi

    An deinem Rettungsdienststandort (Fahrzeughalle) ist keine blaue oder rote CEE-Stromsteckdose vorhanden/zu nutzen?

    Natürlich gibts dort solche Dosen. Ich kann mir nur beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Dienstherr deren Nutzung erlaubt.

    Der EV6 lädt nie unter 75kW und von da geht's während der Ladung auch relativ bald weiter bergauf.

    Gut, also gehts unter "<10 °C" in koaschten's Ladekurven nicht mehr tiefer.

    Demnach worst case für 20-80 % was bei 40 min, wenn's so eisig ist dass sich der Akku beim Laden über keine Temperaturschwelle drüber kommt.

    Ja, das kann man 3-4x im Monat machen (die Innenraumklimatisierung wird im Winter auch einiges fressen).

    Wenn du dann eine DC-Ladung mit nem Wocheneinkauf verbinden kannst würde ich mir da keine großen Sorgen machen.

    Du hast recht :thumbup: Ich mache mir zu oft unnötig Sorgen.


    Also ist der Punkt abgehakt, danke euch! :)


    OT:

    Keine Chance auf Schuko oder CEE16 am Wohnort?

    Glaub' mir, ich habe schon nächtelang drüber gebrütet, ob irgendwas machbar wäre ^^

    Ich könnte auf dem Rasen unterm Balkon parken und ein Kabel über die Balkonbrüstung legen. Dass der Rasen das dauerhaft mitmacht, glaube ich nicht und dann gibt's wieder Ärger... gab es schon, als ich mir angewöhnt hatte mein Fahrrad über die Balkonbrüstung zuheben und auf den Rasen zu stellen, statt es durchs Treppenhaus zu tragen.

    Aber hey, wäre mal eine neue Deko. Der richtige Parkplatz ist auf der anderen Seite des Hauses.

    Schau dir mal die Ladekurven in koaschten 's Signatur an.

    Habe ich. Die sehen für mich sehr flach aus, also nicht so als würde die Ladeleistung zwischenzeitlich deutlich steigen. Aber offenbar gehen sie von einer konstanten Akkutemperatur aus. Wie stark ist die Erwärmung während des Ladens? Im Sommer, wenn man mit 240 W startet, scheints ja doch ordentlich Erwärmung zu geben...

    Wenn kurz von der Arbeit weggehen zum Starten der Vorkonditionierung eine Option ist und die Säule nur 500m weit weg, ist vielleicht auch einfach direkt an die Säule fahren und zurück in die Arbeit laufen eine Option?

    Zum Starten der Vorkonditionierung verlasse ich die Arbeit nicht. Ich bin Rettungsdienstler und kann während der Dienstzeit quasi alles machen, was mich nicht davon abhält innerhalb von 60 Sekunden im Rettungswagen zu sitzen und auszurücken. Also kurz zum Auto zu gehen, das direkt neben der Fahrzeughalle parkt, ist kein Thema. Viel weiter weg sollte ich mich aber ohne Pflasterlaster und Kollegen nicht bewegen. Und ob letzterer irgendeinen Finger zur Mithilfe rührt, wo hier doch die gängige Meinung ist, dass "die Grünen" einem bloß mit dem "Elektroschrott" wegbleiben sollten...

    (Das ist übrigens genau der Grund, weshalb ich versuche das mit dem E-Auto irgendwie umsetzbar zu bekommen, einer muss mal anfangen und zeigen dass es geht)

    Und selbst wenn die Batterie nicht die mindestens 20° für eine gute Ladekurve erreicht... es lädt ja trotzdem... aber halt langsamer.

    Auf jeden Fall. Und ich glaube auch nicht, dass ich auf die Uhr gucke ob ich nun 5 Minuten kürzer oder länger stehe und ob's nun 70 % oder 77 % sind wenn ich abstöpsele. Im Alltag.

    Ich möchte halt gern vermeiden, <40 kW zu ziehen und stundenlang zu stehen, wie man es von den alten Baujahren der Autos auf MEB-Plattform teilweise liest, welche überhaupt nicht vorkonditionieren können.


    Bezüglich AC-Lademöglichkeit und Laden auf dem Hinweg verweise ich mal auf den vorherigen Beitrag. Wobei ihwi6 meine Frage ja schon beantwortet hatte.

    Wie weit ist denn die nächste AC-Säule von Wohn- und Arbeitsplatz entfernt? Das ist aus meiner Sicht auf jeden Fall die entspanntere Variante.

    In meinem Dorf gibts gar nichts. Die nächstbesten AC-Ladesäulen sind im Städtchen ca. 15 km entfernt, bei der Fußgängerzone wo ich alle paar Monate mal kurz was zu erledigen habe. In der 45 km entfernten Großstadt, wo ich auch gelegentlich mal hinkomme, gibt es AC-Lader in den innenstadtnahen Parkhäusern. Die machen aber preislich nur dann Sinn, wenn dafür die Parkgebühren entfallen, was ich noch nicht abgeklärt habe.

    Daher fällt AC in meinen Augen komplett raus. Aber hey, weniger Sorgen um die ICCU 8o

    Zitat von ihwi6

    Wieviel fährst du zur Arbeit, und wieviel insgesamt pro Woche?

    Ich wechsle zwischen 4 unterschiedlichen Arbeitsorten, Fahrtstrecken zwischen 15 und 30 km. In manchen Wochen zwei 24h-Dienste, in anderen Wochen 3-4 kürzere Dienste. Das Blöde ist der morgendliche Dienstbeginn, da möchte ich wirklich ungern nochmal früher aufstehen um auf dem Hinweg laden zu fahren. Würde ich allenfalls mal kurz für 5 min machen wollen, um den Akku über die 25 % zu bringen. Nach dem Dienst, wenn ich dann auch gleich einkaufen gehen kann oder wenigstens keinen Zeitdruck habe, macht das Laden viel mehr Sinn.


    DC-Lader stehen in der Nähe von 3 der 4 Arbeitsorten; am 4. Arbeitsort (der mit den 30 km) auf halber Strecke. Teilweise kann ich dort auch direkt den Wocheneinkauf machen, teilweise liegen sie direkt am üblichen Weg zum Einkaufen. Allesamt entweder TEAG oder EWE mit akzeptablen Tarifen. Also auch wenn manche davon "nur" 150 kW können, eine echt gute Infrastruktur. Nur nicht, wenn z.T. <40 kW gezogen werden =O (frühe MEB-Modelle...)


    Fahrleistung im Alltag ca. 1000 km monatlich und dazu übers Jahr verteilt einige Fahrten zwischen 400 und 700 km (one-way). Quasi ausschließlich überland- und Autobahnverkehr.


    Nur wenn eingeschaltet, evtl. mit Fenstertrick zu machen, je nach Parksituation.

    Da bin ich recht schmerzfrei. War schon immer Dorfkind, das Auto steht manchmal tagelang unverschlossen da. Hätte ich jetzt auch auf dem umzäunten Firmengelände keine Bedenken mit. Aber okay, notfalls Hechtsprung durchs Fenster :thumbup:

    Kommt natürlich auf die Temperaturen an, aber nach 10 min sollte im normalen Winter immer alles frei sein.

    Hm, also kratzen.

    Moin!

    Ich erwäge den Kauf eines gebrauchten EV6 (vFL) als mein erstes E-Auto. Ich wäre quasi Laternenparker und aufs DC-Laden angewiesen. Das ist im Winter natürlich blöd, daher möchte ich abschätzen wie das im schlimmsten Fall wird. Vom EV6 erhoffe ich mir, dass es nicht ganz so katastrophal wird wie ich es von anderen E-Autos lese, die jetzt preislich in Reichweite kommen. Ich merke aber schon: E-Auto im Winter, ohne Lademöglichkeit zuhause, verlangt einigen Idealismus...


    Dass das Parken mit einem SOC <20 % unbedingt zu vermeiden ist, weil sonst Vorklimatisierung und Batterievorkonditionierung nicht mehr benutzbar sind, habe ich mir schon erschlossen. Für mich total dämlich, aber ist halt so.

    Wie ist das aber nun, wenn das Auto während des 24h-Dienstes, meinetwegen bei -15°C, draußen steht und ich dann frühmorgens mal eben an die Ladesäule gehen will/muss. Der Ladepark ist ca. 500 m vom Arbeitsplatz entfernt (ja, da käme ich auch noch mit 1 % SOC hin). Eine Stunde vor Dienstende mal schnell zum Parkplatz zu gehen um das Auto einzuschalten und den Schnelllader als Navigationsziel einzugeben, ist auf jeden Fall machbar.

    Kann der EV6 dann im Stand vorkonditionieren, um einen halbwegs flotten DC-Ladevorgang zu ermöglichen? Ist es vielleicht inzwischen sogar möglich, das aus der Ferne per App einzustellen?


    Und die andere Frage, angenommen es geht in einer frostigen Nacht spontan los (Freiwillige Feuerwehr...). Die Frontscheibe ist angefroren. Wie lange braucht das Heizgebläse, die Scheibe frei zu bekommen? Meine bisherigen Autos hatten immer eine Frontscheibenheizung mit Heizdrähten; bis ich die Seitenscheiben grob freigekratzt habe, war auch die Frontscheibe so weit angetaut dass es der Scheibenwischer wegwischen konnte.