Beiträge von Iwiesix

    So, hier mein Feedback von meiner Urlaubsrückreise aus Südtirol am letzten Sonntag.

    Start war um 09:15 in Sand in Taufers/Ahrntal. Akku war zu 100% geladen, direkt vor der Abfahrt am Hotel. Die ersten 4 km ging es bergab, die Reku hat sich abgeschaltet, weil er 100% Ladung festgestellt hatte😁👍


    Bis Brixen zur Brennerautobahn ging es gemütlich hinter Reisebussen her und durch diverse Orte, Verbrauch um die 15 kWh (die Angabe pro 100 km spare ich mir ab jetzt mal).

    Dann den Brenner hoch und drüben bis Innsbruck runter, weiter Richtung Kufstein. Mehr als kurzzeitig 125 km/h waren nicht drin, weil viel Verkehr war. Ich wollte die 130 ausnutzen, als E-Fahrer und weil das Zeichen IG-L angeschlagen stand, was mir dies erlaubt (siehe voherige Beiträge im Thread).

    Vor Kufstein/Grenze war dann gut 3 km Stopp&Go, weil an der Grenze Kontrollen durchgeführt wurden (BGS mit MPi, die haben auch einige Fahrzeuge rausgeholt und kontrolliert). Das fand ich okay 👍 , ohne darauf jetzt näher einzugehen.


    Danach lief es flüssiger mit 120-130 bis zur A8. Da ging es dann in Richtung München zähfließend und 4-spurig (mit Nutzung der Standspur) weiter, Ring München Ost auf die A9. Der Verbrauch war bei 17 kW. Nördlich von München hatte es gekracht, wir konnten gerade noch runter und auf Landstraßen Richtung Ingolstadt, dort wieder auf die A9.


    Als Ladeziel hatte ich mir in meiner mitlaufenden App „ChargingTime“ nun Ionity in „Köschinger Forst Ost“ ausgewählt. Nach 372 km erreichte ich den Rasthof mit 18% Rest im Akku und irgendwas von 68 km Restreichweite, hätte also eigentlich noch etwas weiter gekonnt, wollte aber sparen bei Ionity😁.

    Neben mir war nur noch ein ID3 dort, also fast alles frei. Dafür war der Rasthof proppevoll, gefühlt tausend Reisebusse mit Rentnern, die alle pinkeln mussten… wir auch…, auch wenn wir noch keine Rentner sind🙄😳🤓

    Also das erledigt, Kaffee to go geordert, zum Auto….und der war nach 25 min bereits auf 90% geladen, genaugenommen mit 57,761 kWh aufgefüllt, mein Kaffee war aber noch nicht mal leer, weil sauheiß.


    So ging es um 14:46 wieder auf die A9 Richtung Norden, an Nürnberg vorbei, diesmal mit meistens 130 km/h Tempomat, ab und zu etwas zähfließender an Baustellen etc. Verbrauch lag bei ca. 21,5 kWh.

    Hinter Eisenberg entschied ich mich, bis zum Rasthof Weißenfels zu EnBW zu fahren, das sollte laut ChargingTime reichen. War auch so. Nach 295 km und direkt bei der Abfahrt von der A9 teilte mir der EV6 mit, dass ich 10% Restladung hätte, und mir langsam mal Gedanken um eine Ladestation machen solle.

    An den 10 Ladepunkten stand nur 1 Skoda Enyak (black, Leder, toll getuned, sah geil aus).

    Um 18:01:20 den EV6 angeschlossen und den Ladeprozeß gestartet, und zu „Miss Pepper“ (Premiere für uns…und Stilbruch nach 2 Wochen Hotel mit 5-Gänge-Menü🤫😁), weil wir echt Schmacht hatten.

    Nachdem wir Getränke hatten, das Essen bestellten, meldete der Kia um 18:32:40 bereits: „Ich habe fertig😁“, also nach 31:20 min von 10% auf 90% geladen. 65,5 kWh gingen rein.


    Irgendwann 19:30 waren wir endlich abgefüllt, und es ging weiter. 200 km lagen noch vor uns.

    Ich habe den EV6 zwischenzeitlich getreten bis zum Anschlag, ansonsten so um 140-150 und auf Nebenstrecken natürlich 100, Ortsdurchfahrten gab es auch. Um 21:15, also nach ziemlich genau 12 Stunden und 860 km kamen wir zu Hause in Südniedersachsen an. Restreichweite waren noch 57 km, also völlig geschmeidig.


    Fazit: wäre ich nach ABRP gefahren, hätte ich 4 Ladestopps machen sollen. So hatte ich 2 Stopps (plus gefühlt 10 oder mehr Biopausen, sonst haut es einem ja den Hydranten auseinander🫢).

    Für mich persönlich ist das Laden nach Fahrsituation und mitlaufenden Ladepunkten entlang der Strecke und dann entsprechende Auswahl, die optimale Weise.

    Bei der Vorplanung schaue ich mir grob an, was so bei 250 bis 320 km an Ladepunkten kommt, und verarbeite die mental im Hinterstübchen als potentielle Kandidaten.


    In 3 Wochen geht es nach Luxemburg zum „Kraftwerk“-Konzert, da werde ich mal die neue Ladeplanung von Kia testen, Update habe ich vorgestern aufgespielt.


    Anbei noch die Tagesstatistik von der Rückfahrt.

    Absoluter dreiste Abrechnung meiner Meinung nach. Jeden Cent rausgeholt, den er irgendwo rechtfertigen konnte und somit über 400€ für ein Auto in vmtl. perfektem Zustand kassiert.

    Wäre mein erster und letzter Service bei dem Händler gewesen.

    Na ja, wenn man aber in der Provinz wohnt. Gibt es nicht so viele Optionen. Und für den Erhalt der Garantie musst du schon zum Fachhändler.

    Kia setzt die Vertragspartner schon ganz schön unter Druck, besonders wenn es um Inanspruchnahme von Garantieleistungen geht. Da muss jeder Passus der Bedingungen penibel eingehalten werden.

    Interessant, hat das schon jemand so praktiziert? Interessiert mich für D, A wie auch CH.

    Muss der Mech eine Hochvolt Zusatzausbildung dafür haben?

    Ich habe meine Autos bisher immer in einer freien Garage den Service machen lassen, sowie reparieren lassen.

    Soweit es mir mein Händler sagte, ja, der Mech muss eine spezielle Zusatzausbildung haben. Bei mir durfte auch nur dieser eine Mech die Räder wechseln.

    Weil das Kia-Navi unbrauchbar idt. Beispiel: hier in Südtirol dem Navi eine Chsnce gegeben. Ziel eu festellt vom Parkplatz aus, und bereits nach 300 m in eine dauerhaft gesperrte Durchfahrtsstraße geleitet wurden.

    Ich will mich drauf verlassen können

    Aber prinzipell hast du Recht, das Kia-Navi zeigt auch Ladestationen auf der Strecke an, stimmt. Ich kann mich eben nur nicht mit der Darstellung und Grafik anfreunden.

    Meine Erfahrung sagt: Vor einer Woche bin ich Sonntagnacht 03:15 Uhr in den Urlaub gestartet, bei erst 7, dann sogar lange Zeit 4 Grad Aussentemperatur. Bei eingestellten 120 km/h Tempomat Autobahn mit 2 Personen und Gepäck bin ich auf 22,3 kW/100 km gekommen! Gerechnet hatte ich mit einem Verbrauch von 20 kWh/100 km, aber Pustekuchen!

    Nach dem ersten Ladestopp und steigenden Temperaturen auf 19 Grad am Morgen und moderaten 110 bis 115 km/h (alles Autobahn) bin ich dann auf 17,8 kW/100 km gekommen.

    Später durch München durch wegen Stau und weiter mit 80-100 wegen Verkehr und 110 in Österreich waren es dann 17,3 kWh/100 km. Da waren es dann aber auch 22 Grad Aussentemperatur.


    Will sagen, dass die Aussentemperaturen eine ganz enorm wichtige Rolle spielen, was ja kein Geheimnis ist. Aber solche Aussagen mit 130 km/h und Verbrächen unter 18 kWh/100 km glaube ich absolut nicht, und dabei bleibe ich. Das ist bei Autobahnfahrt nicht möglich.


    Und was die Unabhängigkeit der Influencer angeht, wie im vorliegenden Fall, kann man mit Sicherheit sagen, dass die, mal gelinde ausgedrückt, im gewissen Sinne unter moralischem Vertrag stehen, weil es diverse Zuwendungen seitens der Materialfeber gibt.

    Schaut euch mal genau manche Videos von denen an, da sieht man die Jungs manchmal mit Merchandiseprodukten und entsprechender Werbung des Sponsors rumlaufen, und sei es ein T-Shirt mit Logo des „Sponsors“😉


    Und was VW angeht, habe ich ohnehin meine eigene Meinung. Ich wohne im „Machtbereich“ dieser Marke unweit von „Golfsburg“ in Niedersachsen. Und diese Vertreter von „Wir haben schon immer VW gefahren und fahren auch weiterhin VW, weil andere anderen Autos blöd sind, und wir konservativ sind.“, habe ich zur Genüge im Arbeits- und Nachbarschaftsumfeld.

    Leute, ich musste mir sogar anhören, dass ich die heimische Wirtschaft nicht unterstütze, weil ich mir mit dem EV6 ja eine „Reisschüssel“ gekauft habe, die wahrscheinlich auch nur gekauft wurde, weil sie billig war….

    Klar kenne ich ABRP, habe den auch getestet. Aber dort bist du abhängig von der Vorgabe, die der Routenplaner macht. Fährst du plötzlich anders, als vorher vorausgesagt, passt die Planung nicht mehr. Ich lasse mir nicht vor Fahrtantritt durch einen Planer sagen, wo ich laden sollte.

    Daher nutze ich die situationsbedingte Variante, entsprechend meiner Restreichweite. Ich schaue also so etwa ab 100 km Restreichweite in die mitfahrende Liste der kommenden Lader und entscheide dann, welchen ich nehme.

    Natürlich schaue ich auch schon mal grob vorab rein, was da so auf der Strecke kommt, aber wie geschrieben, ich wähle dann der Situatiin entsprechend aus.

    Und die Kosten? Sorry, aber 2,99 im Monat verkrafte ich und ABRP ist mit Komfort leider nicht für low zu bekommen, im Gegenteil, der ist teurer als ChargingTime.

    Ich hol das Thema mal wieder ganz leicht zurück, obwohl die Diskussion um den Bereich erkennen von E-Autos in anderen Ländern sehr informativ ist.

    Also, wir sind ja nun seit 1Woche mit dem EV6 im Ahrntal, Südtirol. Hier gibt es erstaunlich wenige erkennbare E-Autos. Bei den Südtirolern und überhaupt Italienischen Kennzeichen kann ich nicht erkennen, dass es sich um E-Autos handelt, nur am Modell.


    Bisher habe ich hier 2 Teslas und einen ID3 gesehen, ansonsten einige wenige Deutsche Touristen mit E-Auto.

    Die Lademöglichkeiten sind sehr beschränkt, aber bisher alle frei gewesen, wenn wir sie gesehen haben.


    Tja, was soll ich sagen… unser EV6 steht seit 7 Tagen, da die Busverbindungen hier so toll sind, dass man jedes Wanderziel damit bequem und stressfrei erreichen kann. Also steht er auf dem Parkplatz quasi rum. Aufladen werde ich hier direkt am Hotel am Vorabend der Abreise, habe jetzt noch 50% Akku seit ketzter Aufladung in Hall bei Insbruck.


    Ich setze dann meinen Urlaubsbericht nach der Rückreise kommenden Sonntag fort, denn bis nach Hause ins heimische Südniedersachsen werde ich mindestens 3x laden. Mal sehen, wie das dann am Sonntag so läuft, und wo ich laden werde.

    Wie bereits geschrieben verwende ich die App ChargingTime, wo ich immer alle Ladepunkte entlang der Route mitlaufend mit dem Routenfortschritt sehe (mit AppleCarplay und in der Premium-Version von ChargingTime), so dass ich in Abhängigkeit der noch verbleibenden Restreichweite ad hoc entscheide, welchen Ladepunkt ich anfahre, und mich hinnavigieren lasse.

    Natürlich lässt er sich starten! Mit dem manuellen Schlüssel die Fahrertür aussperren,Motorhaube entriegeln,Batterieabdeckung entfernen, Jumpstarter zuerst an Plus dann an Minus anschließen und (bei meinem)auf Boost drücken...fertig! Alarmanlage wird vermutlich aktiviert...und das wars!

    Die ganze Aktion dauert keine drei Minuten....


    Achja und die Powerbank im Frunk deponieren-hat man sie immer zur Hand!

    Genau so sehe ich das auch. Das ist, für die wenigen Male, wo man es vielleicht mal machen muss, ein so geringer Aufwand, dass es sich nicht lohnt, über Alternativen nachzudenken. Alles verschwendete Lebenszeit😉